Hybridtechnik beim Bus

Drei unterschiedliche Systeme

Von 08/2008 bis 09/2014 wurde die Hybridtechnik bei der Münchner Verkehrsgesellschaft im Linienbetrieb getestet. Den Anfang machten zwei Fahrzeuge der Hersteller Solaris (Urbino) und MAN (Lions City). Beide Fahrzeuge sind bis heute im Linieneinsatz, jedoch ohne weitere Auswertung.

Im April 2011 ging mit einem Mercedes-Benz ein drittes Modell an den Start. Sein Einsatz erfolgte auf der MetroBus-Linie 52 zwischen Marienplatz und Tierpark (Alemannenstraße). Daneben war auch ein Volvo 7700 einige Zeit mit im Testfeld.

Die MVG dürfte damit das einzige Verkehrsunternehmen in Deutschland gewesen sein, das drei unterschiedliche Antriebsvarianten von Hybridfahrzeugen im selben Betrieb direkt miteinander verglichen hat. Die Systeme unterscheiden sich dabei im Wesentlichen in der Art des Zusammenspiels von Verbrennungs- und Elektromotor (seriell/parallel/leistungsverzweigt) sowie bezüglich der Strom-Speichertechnik.

Fazit

Im Testbetrieb hat sich gezeigt, dass die Hybridbusse für uns keine Lösung sind, da den hohen Unterhaltskosten eine nur gringe Schadstoffreduzierung gegenübersteht. Auch lag die tatsächlich erzielte Kraftstoffeinsparung deutlich unter den Angaben der Hersteller. Durch die Testeinsätze im Münchner Busnetz unterstützt die MVG die Weiterentwicklung der E-Technik.

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