Neugestaltung Romanplatz

 

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Gründe für die Neugestaltung des Romanplatzes

Die Neugestaltung des Romanplatzes hat zwei Ziele. Zum einen soll der Platz durch die Umgestaltung eine identitätsstiftende Bedeutung als Quartiersmittelpunkt bekommen. Zum anderen soll der Romanplatz in Zukunft für die Fahrgäste von Bus und Tram noch attraktiver werden. Durch den Umbau wird der Romanplatz zu einem zeitgemäßen ÖPNV-Knotenpunkt. Ein zusätzliches Gleis ermöglicht es, dass längere Fahrzeuge eingesetzt werden können, um dem wachsenden Fahrgastaufkommen gerecht zu werden.

Wichtige Verkehrsdrehscheibe im Münchner Westen

Neugestaltung Romanplatz Perspektive - 1 Tag Elegant: Mit dezenten Überdachungen und viel Grün fügt sich die neue Haltestelle harmonisch ins städtebauliche Gesamtbild ein © Fotomontage: straub architekten bda

Der Romanplatz ist eine wichtige Verkehrsdrehscheibe im Münchner Westen. Die Tramlinie 12 verbindet die Stadtteile Neuhausen-Nymphenburg und Schwabing-West. Die Tramlinien 16 und 17 führen vom Romanplatz bis nach Nymphenburg und Oberföhring. Über die Buslinien 51, 151 und N78 sind ab Romanplatz Moosach, Sendling und Solln zu erreichen. Auch die zentralen Bahnhöfe Sendlinger Tor und Hauptbahnhof werden angefahren.

Das Fahrgastaufkommen zwischen Romanplatz und Hauptbahnhof ist seit der Eröffnung der Linie 17 im Jahr 1996 stark gestiegen. Daher wurde schon 1999 die Verstärkerlinie 16 eingeführt. Der Umbau des Romanplatzes ist eine notwendige Konsequenz der steigenden Fahrgastzahlen. In Zukunft soll der neu gestaltete Romanplatz die Starthaltestelle der geplanten Tramlinie "Westtangente" werden, werden, die ab 2026 fünf Stadtbezirke im Münchner Westen verbinden soll.

Geplante Veränderungen am Romanplatz

Die durch Radwege eingefasste Platzmitte wird vollkommen neu gestaltet. Ein drittes Gleis wird verlegt und insgesamt wird der Romanplatz grüner und attraktiver. Ein optisches Highlight ist die fast durchgängige 80 Meter lange und vier Meter hohe Glasüberdachung an beiden Seiten der Haltestelle. Dynamische Anzeigen bieten den Fahrgästen eine zeitgemäße Orientierungshilfe. Das gesamte Areal samt Bushaltestelle am östlichen Fahrbahnrand wird mit höherwertigen Bodenbelägen ausgestattet.

Erleichterte Orientierung für sehbeeinträchtigte Fahrgäste

Dabei wurde für sehbehinderte Fahrgäste auf eine hohe Kontrastfähigkeit geachtet. Zudem gibt es an der gesamten Haltestelle taktile Streifen. Der neu gestaltete Romanplatz wird auch den Erfordernissen mobilitätseingeschränkter Fahrgäste gerecht. Des Weiteren soll die Grünfläche im Nordosten des Romanplatzes an der Volksgartenstraße umgestaltet werden, um sie als Erholungsort attraktiver zu machen. Das marode Stationshaus in der Tram-Wendeschleife wird abgerissen.

Die Bauphasen auf einen Blick

Neugestaltung Romanplatz Perspektive - 2 Nacht Sicher: Durch das moderne Beleuchtungssystem finden sich Fahrgäste an den neu gestalteten Haltestellen auch nachts gut zurecht © Fotomontage: straub architekten bda

Vorbereitung: Der Bau einer provisorischen Tram-Wendeschleife an der Ecke Arnulf-/Nibelungenstraße im September 2018 war der erste operative Schritt auf dem Weg zum neuen Romanplatz. Dort wenden die aus der Innenstadt kommenden Züge der Linien 16 und 17 ab März 2019 vorzeitig.
1. Bauphase: Von März bis Juni 2019 werden die südlichen Gleisanlagen zwischen Nibelungenstraße und Kreisel ausgebaut und erneuert. Das alte Stationshaus wird abgebaut.
2. Bauphase: Von Juni bis Dezember 2019 wird der nördliche Teil des Romanplatzes erneuert. Ab November werden die Gleise der provisorischen Wendeschleife zurückgebaut.

Einschränkungen während der Bauzeit

Für ÖPNV-Nutzer: Details zu Einschränkungen bei Bus- und Tramlinien finden Sie hier.

Für Anwohner und Gewerbetreibende: Während der Bauarbeiten sind alle Wohn- und Geschäftsgebäude zu erreichen. Gebaut wird – mit wenigen Ausnahmen - von Montag bis Freitag jeweils von 7 bis 20 Uhr. Dabei ist mit Lärm und erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen.

Für Autofahrer: Autofahrer sollten den Romanplatz nach Möglichkeit  weiträumig umfahren. Die geplante Umleitungen werden von der Verdistraße kommend am Wintrichring (Knoten Menzinger Straße / Wintrichring) und von der Arnulfstraße kommend, am Steubenplatz verlaufen. Während der gesamten Bauzeit gibt es ab Wotanstraße nur eine Abbiegerspur. Ab Nibelungenstraße steht nur eine Fahrspur zur Verfügung. Von Juni bis November 2019 werden in der Döllingerstraße, Ferdinand-Maria-Straße und Nibelungenstraße (zwischen Arnulfstraße und Ferdinand-Maria-Straße) teilweise Parkplätze entfallen. Während der Bauzeit wird ab Walhallastraße zwischen 6 und 20 Uhr eine temporäre Busspur eingerichtet. In diesem Bereich und generell müssen Autofahrer mit Staus rechnen.

Neugestaltung Romanplatz Perspektive - 2 Tag Zeitgemäß: Ein zusätzliches Gleis ermöglicht es, dass zukünftig auf allen Linien größere Trambahnen eingesetzt werden können © Fotomontage: straub architekten bda