Modernisierung Sendlinger Tor

    Betriebsänderungen

    Über die jeweiligen Einschränkungen beim U-Bahnbetrieb informieren wir Sie stets aktuell auf unserer Sonderseite!

    Kontakt

    Für Fragen oder Anregungen im Zusammenhang mit diesem Projekt kontaktieren Sie bitte folgende
    E-Mailadresse:

    kundendialog@mvg.de

    Der U-Bahnhof Sendlinger Tor wird erneuert

    Die U-Bahn-Modernisierung erreicht eine neue Dimension: Die Stadtwerke München (SWM) erneuern ab März 2017 einen der wichtigsten U-Bahnhöfe im Netz der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) – die U-Bahnstation Sendlinger Tor.

    Erstmals wird ein derart komplexer Knotenpunkt mit zwei Bahnsteigebenen und Sperrengeschoss unter laufendem Betrieb komplett saniert, modernisiert, umgestaltet, barrierefrei ausgebaut, brandschutztechnisch ertüchtigt sowie erweitert.

    Die Steigerung der Leistungsfähigkeit des teilweise über 45 Jahre alten Bauwerks steht bei dem Umbau im Mittelpunkt. Innerhalb von sechs Jahren soll bis 2022 ein Zukunftsbahnhof entstehen.

    Auf diesen Projektseiten möchten wir Ihnen das Projekt „Sanierung und Modernisierung des U-Bahnhofes Sendlinger Tor“ vorstellen und über Aktuelles informieren. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und freuen uns mit Ihnen auf den neuen U-Bahnhof Sendlinger Tor.

    Ihre Münchner Verkehrsgesellschaft

    Aktuelles

    Plan Baufelder Plan Baufelder © SWM / MVG

    Obgleich an der Oberfläche und im bestehenden U-Bahnhof umfangreiche Arbeiten erfolgen, werden sich die Einschränkungen dank ausgefeilter Planung in engen Grenzen halten. So können an der Oberfläche fast alle Verkehrsbeziehungen aufrechterhalten werden; eine besondere Umleitung des Individualverkehrs macht dies möglich.

    Am Montag, 10. April beginnt die Hauptbaumaßnahme zur Herstellung des zweiten neuen Erweiterungsbauwerks an der Sonnenstraße. Das dazu erforderliche Baufeld beansprucht neben Teilen des Sendlinger-Tor-Platzes auch einzelne Fahrspuren der angrenzenden Sonnenstraße. Dies tangiert vor allem den Autoverkehr, der vom Karlsplatz (Stachus) kommt.

    Um die Baustelle an der Oberfläche einzurichten, sind Vorarbeiten an mehreren Stellen im Umfeld des Sendlinger-Tor-Platzes notwendig, die folgende Veränderungen mit sich bringen:

    An der Hauptfeuerwache ändert sich die Verkehrsführung von der aktuell bestehenden Einbahnstraßensituation hin zur Befahrbarkeit in beide Richtungen. Eingerichtet werden von der Blumenstraße kommend Richtung Norden zwei Fahrspuren und vom Oberanger kommend Richtung Süden eine Fahrspur. Die Parksituation bleibt unverändert, die Änderungen sind seit Dienstag, den 14. März 2017 in Kraft.

    Parallel finden bereits Straßenarbeiten im Bereich der Tramwendeschleife statt, um die Verlegung der Sonnenstraße vorzubereiten. Diese Verlegung ist notwendig, weil die Baugrube für die Herstellung des Erweiterungsbauwerks Sonnenstraße entsprechenden Platz benötigt.

    Der Autoverkehr (aus Richtung Stachus kommend) wird daher ab Montag, den 10. April 2017 über die Zufahrt zur Nußbaumstraße und Pettenkoferstraße und die westliche Platzfläche zwischen dem Brunnen und der Matthäuskirche umgeleitet. Zu diesem Zweck wird der Bereich zwischen Brunnen und Kirche asphaltiert und zu einer provisorischen Fahrbahn umgebaut.

    Die Wegebeziehungen für Radfahrer und Fußgänger werden aufrechterhalten bzw. analog zur Straßenführung provisorisch verlegt.

    Geänderte Verkehrsführung

    Bauzeitliche Verkehrsführung Bauzeitliche Verkehrsführung © SWM / MVG

    • Der aus Richtung Norden, also vom Karlsplatz (Stachus) kommende Verkehr, wird über die Zufahrt zur Nußbaum- und Pettenkoferstraße und die westliche Platzfläche zwischen dem Brunnen und der Matthäuskirche umgeleitet (siehe Plan unten). Für Rechtsabbieger in die Lindwurmstraße steht aus Platzgründen nur eine Spur zur Verfügung.

    • Von Westen, also aus der Lindwurmstraße kommend, entfällt eine von zwei separaten Linksabbiegespuren.

    • Von Süden, also aus der Blumenstraße kommend, stehen bereits seit heute insgesamt nur zwei statt bisher drei Fahrspuren zur Verfügung. Es entfällt der separate Rechtsabbieger Richtung Oberanger. Für den von Osten (Oberanger) kommenden Verkehr besteht bereits eine geänderte Verkehrsführung: Linksabbieger vom Oberanger in die Blumenstraße werden für die gesamte Bauzeit über „An der Hauptfeuerwache“ umgeleitet.

    Wegen erhöhter Staugefahr wird empfohlen, den Baustellenbereich wenn möglich weiträumig zu umfahren. Die Wegebeziehungen für Radfahrer und Fußgänger werden aufrechterhalten bzw. analog zur Straßenführung provisorisch verlegt.

    Die Maßnahmen

    Entlastung an Engstellen: Erweiterung für mehr Kapazität

    Der U-Bahnhof Sendlinger Tor ist im Zuge der seit vielen Jahren steigenden Fahrgastzahlen zu einer Engstelle im MVG-Netz geworden. Insbesondere beim Umsteigen zwischen den Bahnsteigebenen (unten U1/U2, darüber U3/U6) entstehen Rückstaus und Wartezeiten.

    Der Platzmangel wird teilweise verursacht, teilweise verstärkt dadurch, dass sich die Fahrgastströme insbesondere im Zulauf zu den zentral gelegenen Treppenanlagen überschneiden und gegenseitig behindern. Ausweichmöglichkeiten gibt es nicht.

    Nachdem eine Erweiterung des Bahnhofs aus Platzgründen (direkt angrenzende Nachbarbebauung) nicht möglich ist, musste eine andere Lösung zur Beseitigung der bestehenden Engpässe gefunden wer-den. Geplant sind folgende Umbauten:

    Der Bypass: Auf Ebene der U1/U2 wird mehr Platz für die Fahrgäste geschaffen, indem die Betriebsräume im Verbindungsgang zwischen den beiden Bahn-steigröhren auf ein Minimum zurückgebaut werden. Der neue Bypass bewirkt in Kombination mit dem geplanten Umbau der zentralen Treppenanlage (siehe nächster Punkt) auch eine Entzerrung der Fahrgastströme.

    Der Treppen-Dreh: Herzstück der Entlastungsmaßnahmen ist der Umbau des zentralen Umsteigebereichs zwischen U1/U2 und U3/U6. Die dort vorhandenen Treppen werden neu angeordnet und erweitert, so dass sich die Fahrgastströme besser auf die verschiedenen Treppen verteilen und damit Staus und Querungen auf beiden Bahnsteigebenen weitgehend vermieden werden.

    Neue Erweiterungsbauwerke: Zwei neue Erweiterungsbauwerke zwischen den beiden Röhren der U1/U2, die als zusätzliche Ausgänge dienen, werden für weitere Entlastung sorgen. Über den Neubau am Nordende der Bahnsteigröhren können Fahrgäste von beiden U1/U2-Bahnsteigen künftig das Sperrengeschoss an der Sonnenstraße erreichen, ohne den Zentralbereich durchqueren zu müssen. Wer das neue Erweiterungsbauwerk am Südende der Bahnsteigröhren nutzt, gelangt direkt an die Oberfläche (Blumenstraße/Ecke Wallstraße). Beide Erweiterungsbauwerke – Sonnenstraße und Blumenstraße – umfassen auch Betriebs- und Technikräume.

    Visualisierungen

    Zahlen, Daten und Fakten

    • 150.000 Fahrgäste pro Tag (Ein-/Aus-/Umsteiger), davon etwa die Hälfte Umsteiger
    • 1.500 U-Bahn-Abfahrten pro Tag (= jede Minute)
    • 13 Linien kreuzen
    • 6 U-Bahnlinien (U1/U2/U7/U8, U3/U6)
    • 5 Tramlinien (16, 17, 18, 27, 28)
    • 2 Buslinien (Bus 52, 62)
    • 19.10.1971 Inbetriebnahme Linie U3/U6
    • 18.10.1980 Inbetriebnahme Linie U1/U2/U7/U8
    • 4.700 m² Nettogrundfläche Sperrengeschoss, davon 4.100 m² öffentlich
    • 1.500 m² Bahnsteigebene U3/U6
    • 1.900 m² Bahnsteigebene U1/U2/U7/U8
    • Bauherr Stadtwerke München (SWM)

    Projektbeschreibung

    Entlastung an Engstellen: Mehr Platz und neue Wege
    Der U-Bahnhof Sendlinger Tor ist im Zuge der seit vielen Jahren steigenden Fahrgastzahlen zu einer Engstelle im weitläufigen U-Bahnnetz der MVG geworden. Für das heutige Kundenaufkommen wurde die Station in ihrer Bauzeit vor 40 Jahren nicht ausgelegt – die Fahrgastzahlen haben sich seit 1980 verdreifacht – mit entsprechenden Folgen:

    • Insbesondere beim Aus- und Umsteigen zwischen den beiden Bahnsteigebenen (unten U1/U2, darüber U3/U6) entstehen Wartezeiten mit Rückstaus der Fahrgäste bis an die Bahnsteigkanten.
    • Dies führt wiederum zu Verzögerungen bei der Zugabfertigung und damit zu Unregelmäßigkeiten im Betriebsablauf.
    • Der Platzmangel wird teilweise verursacht, teilweise verstärkt dadurch, dass sich die Fahrgastströme insbesondere im Zulauf zu Treppenanlagen überschneiden und dadurch gegenseitig behindern.
     

    Bisher erfolgt der Umstieg zwischen den U-Bahnlinien ausschließlich über einen zentral gelegenen Umsteigebereich (Treppenanlage). Und auch wer die U1/U2 in Richtung Sperrengeschoss und Sendlinger-Tor-Platz verlassen will, muss heute zwingendermaßen den Zentralbereich kreuzen; Ausweichmöglichkeiten gibt es keine. Nachdem eine Erweiterung des Bahnhofs aus Platzgründen (direkt an­grenzende Nachbarbebauung) nicht möglich ist, musste eine andere Lösung zur Beseitigung der bestehenden Engpässe gefunden werden.

    Die nun durchgeführte Machbarkeitsstudie hat ein Bündel von Maßnahmen ergeben, mit denen die bestehenden Leistungsdefizite behoben werden können:

    1. Der Bypass
    2. Der Treppen-Dreh
    3. Die neuen Ausgänge

    Details siehe "Die Maßnahmen"

    Modernisierung: Neuer Look, mehr Übersicht
    Im Rahmen der zukünftigen Erneuerung ergibt sich die Möglichkeit einer gestalterischen Aufwertung des U-Bahnhofes. Das Erscheinungsbild aller drei Ebenen und das Raumkonzept des Sperrengeschosses sollen – ähnlich wie zuletzt in den Zwischengeschossen der U-Bahnhöfe Hauptbahnhof und Marienplatz – modernisiert werden. Geplant sind

    • eine Neuordnung der Betriebsräume sowie der Verkaufsflächen, um dem Zwischengeschoss – in Verbindung mit einer erneuerten Optik – eine einheitliche Struktur zu geben, damit die Orientierung zu erleichtern und für mehr Übersichtlichkeit und Sicherheit zu sorgen;
    • eine Erweiterung der Verkaufsflächen, um zusätzliche Erlöse zur Finanzierung des Nahverkehrs zu generieren;
    • eine zeitgemäße und attraktive Gestaltung der Fassaden, Böden und Decken;
    • ein zeitgemäßes Licht- und Farbkonzept; betont werden sollen die wesentlichen Bewegungsflächen für die Fahrgäste zu den Abgängen der U-Bahn und zu den Aufgängen der Tram.

     

    Sanierung: Bauwerksschäden durch Chloridfraß
    Ausgangspunkt für die Erneuerung des U-Bahnhofs Sendlinger Tor war – neben der Kapazitätsfrage – eine Bauwerksuntersuchung. Diese ergab, dass die Betonsubstanz der Station durch Regen- und salzhaltiges Schmelzwasser beschädigt wurde. Eindringende Salze haben sich in den Beton „gefressen“ und die Bauwerkshülle, insbesondere im Bereich der Bauwerksfugen und Zugänge, in Mitleidenschaft gezogen. Unabhängig von allen anderen Maßnahmen muss das unterirdische Bauwerk daher grundlegend instand gesetzt werden. In diesem Zusammenhang wird zudem die gesamte technischen Einrichtung erneuert, insbesondere im Bereich des vorbeugenden Brandschutzes.
    Durch die neuen Ausgänge kann die Entfluchtung der Bahnsteigebene U1/U2 künftig unabhängig von der Bahnsteigebene U3/U6 erfolgen; die Maßnahme ist also auch ein Beitrag zu mehr Sicherheit.

    Barrierefreier Ausbau: Höhere Bahnsteige, mehr Lifte
    Der Umbau des U-Bahnhofs wird auch genutzt, um alle drei Ebenen entsprechend den heutigen Richtlinien barrierefrei auszubauen. So sollen die Bahnsteige um 5 cm angehoben werden, um ein möglichst stufenloses Ein- und Aussteigen zu ermöglichen. Die Rampe im Sperrengeschoss wird verbreitert und auf eine dem heutigen barrierefreien Standard entsprechende Neigung ausgelegt. Ferner soll ein taktiles Leitsystem angelegt werden. Darüber hinaus ist vorgesehen, die beiden Aufzüge von den Bahnsteigen der U1/U2, die heute im Sperrengeschoss enden, bis an die Oberfläche zum nordöstlichen Sendlinger-Tor-Platz zu verlängern.

    Gestaltung

    Ergebnis des Gestaltungswettbewerbs Raumbildender Ausbau April 2013

    Ein wesentlicher Teil der Gesamtmaßnahme ist die vollständige Neugestaltung und Aufwertung des Erscheinungsbildes des Bahnhofes in allen drei Ebenen. Die Atmosphäre an vielen Stellen der gealterten Verkehrsstation, sowohl im Sperrengeschoss als auch in den beiden Bahnsteigebenen, ist unfreundlich und trübe. Das Sperrengeschoss als Verteilerebene und Verbindung zur Oberfläche wirkt zudem unübersichtlich und unruhig.

    Um diese Mängel zu beheben, wurde von der Stadtwerke München GmbH ein Gestaltungswettbewerb ausgelobt. Aufgabe des Wettbewerbs war die Entwicklung eines ganzheitlichen Gestaltungskonzepts für das Sperrengeschoss und die beiden Bahnsteigebenen des Bauwerks einschließlich aller Zugangsbauwerke, Verbindungswege und im Zuge des Umbaus neu zu schaffenden Bauteile.

    Das Ergebnis des durchgeführten Architektenwettbewerbs wurde im April  2013 bekannt gegeben: Das hochkarätig besetzte Preisgericht hat den SWM als Bauherrin mehrheitlich empfohlen, das über 40 Jahre alte Bauwerk nach einem Entwurf der Planungsgemeinschaft Raupach + Bohn neu zu gestalten. Die Lichtplanung übernimmt das Münchner Büro Ingo Maurer.

    Die beiden Bahnsteigebenen mit ihrer gelben (U1/U2/U7/U8) und blauen (U3/U6) Farbgebung setzen die Tradition der jetzigen Station fort (siehe Vorher-Nachher-Bilder).

    Zentrales Element des Sperrengeschosses ist ein klar definierter, langgestreckter Hallenraum, in den sämtliche Zugänge von der Oberfläche münden und von dem aus die Bahnsteigebenen zu erreichen sind.

    Filme

     
     
     

    Was bisher geschah

    Spartenvorabmaßnahmen 2015/2016
    Um mit der eigentlichen Modernisierung und Sanierung des U-Bahnhofes Sendlinger Tor beginnen zu können, mussten zunächst die vielen Kabel und Leitungen verlegt werden, die sich im Bereich des späteren Baufeldes befinden. Diese Maßnahmen dauerten von August 2015 bis Ende 2016.

    Im Frühjahr 2017 kann dann mit der umfangreichen Modernisierung und Sanierung des U-Bahnhofes begonnen werden. Die Fertigstellung der Baumaßnahme ist für 2022 geplant.

    Spartenplan Sendlinger Tor Spartenplan Sendlinger Tor © MVG

    Dezember 2015
    Die Regierung von Oberbayern (ROB) hat den Umbau des U-Bahnhofs Sendlinger Tor genehmigt. Der entsprechende Planfeststellungsbescheid für die geplante Sanierung, Modernisierung und Erweiterung der Station wurde den Stadtwerken München (SWM) als Bauherrin am 30. Dezember 2015 ausgehändigt. Erste Hauptbaumaßnahmen sollen ab 2017 stattfinden.

    Oktober 2015
    Von Donnerstag, 1. Oktober, bis Montag, 5. Oktober, werden im Umfeld
    des Sendlinger Tors insgesamt zwölf Bäume gefällt. Es handelt sich dabei
    um elf Bäume in der Wallstraße und einen Baum an der Tramwendeschleife. Die Fällung wird notwendig, um vorbereitende Arbeiten für den ab 2017 geplanten Umbau des U-Bahnhofs Sendlinger Tor zu ermöglichen. Dazu gehören insbesondere Verlegungen von Leitungen und Kanälen (Gas, Wasser, Fernwärme usw.; vgl. MVG-Pressemitteilung vom 6. August 2015). Die Baumfällungen wurden von der Unteren Naturschutzbehörde genehmigt. Die Bäume werden soweit wie möglich durch Neupflanzungen vor Ort ausgeglichen.

    August 2015
    Von Mitte August 2015 bis Ende 2016 finden am Sendlinger Tor und in den angrenzenden Straßen verschiedene Bauarbeiten statt, um die 2017 beginnende Modernisierung des U-Bahnhofs Sendlinger Tor vorzubereiten. Erforderlich sind vor allem Arbeiten zur Verlegung von Leitungen und Kanälen (Erdgas, Wasser, Fernwärme usw.). In den kommenden knapp 1,5 Jahren kommt es nach heutigem Planungsstand im Wesentlichen zu folgenden Einschränkungen:

    1. Sendlinger-Tor-Platz (August 2015 – vsl. Oktober 2016)
      Einzelne Absperrungen durch Wanderbaustelle auf der Platzfläche
    2. Wallstraße (August 2015 – vsl. November 2016)
      Sperrung der Durchfahrt zur Blumenstraße, Parkplätze entfallen
    3. Haupteingang Kreissparkasse (August 2015 – vsl. November 2015)
      Verlegung des Gehwegs unter die Arkaden, Parkplätze entfallen
    4. Oberanger (September 2015 – November 2015)
      Verengung von Fahrspuren
    5. Lindwurm-/Blumenstraße (September 2015 – vsl. Oktober 2016)
      Verengung von Fahrspuren
    6. Sonnenstraße (April 2016 – vsl. Oktober 2016)
      Entfall von Fahrspuren, zeitweise Verlegung des Taxistands

    Der Fahrbetrieb von U-Bahn, Bus und Tram wird durch diese Bauarbeiten nicht beeinträchtigt.

    Juli 2014
    Für die baurechtliche Genehmigung der Baumaßnahme wird ein Planfeststellungsverfahren nach § 28 PBefG bei der Regierung von Oberbayern durchgeführt. Die Stadtwerke München erwarten den Beschluss im Jahr 2015.

    April 2013
    Ergebnis des durchgeführten Architektenwettbewerbs:
    Ein wesentlicher Teil der Gesamtmaßnahme ist die vollständige Neugestaltung und Aufwertung des Erscheinungsbildes des Bahnhofes in allen drei Ebenen. Die Atmosphäre an vielen Stellen der gealterten Verkehrsstation, sowohl im Sperrengeschoss als auch in den beiden Bahnsteigebenen, ist unfreundlich und trübe. Das Sperrengeschoss als Verteilerebene und Verbindung zur Oberfläche wirkt zudem unübersichtlich und unruhig. Um diese Mängel zu beheben, hat die Stadtwerke München GmbH einen Gestaltungswettbewerb ausgelobt. Aufgabe des Wettbewerbs war die Entwicklung eines ganzheitlichen Gestaltungskonzepts für das Sperrengeschoss und die beiden Bahnsteigebenen des Bauwerks einschließlich aller Zugangsbauwerke, Verbindungswege und im Zuge des Umbaus neu zu schaffenden Bauteile. Es soll ein heller, freundlicher, moderner U-Bahnhof entstehen, der gleichermaßen funktional wie attraktiv ist. Einen entscheidenden Beitrag dazu soll ein schlüssiges Lichtkonzept leisten.

    Das hochkarätig besetzte Preisgericht hat den SWM als Bauherrin mehrheitlich empfohlen, das über 40 Jahre alte Bauwerk nach einem Entwurf der Planungsgemeinschaft Raupach + Bohn neu zu gestalten. Die Lichtplanung übernimmt das Münchner Büro Ingo Maurer.