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Darum setzen wir auf autonome Busse
So sieht unser Plan aus
Für den Einstieg in den autonomen Busbetrieb benötigen wir serienreife Fahrzeuge "von der Stange" mit allen erforderlichen Genehmigungen. Hier sind vor allem die Hersteller am Zug. Der Zeitplan sieht nach jüngsten Angaben aus der Industrie so aus:
- Ab 2027-2028 stehen erste fahrerlose ÖPNV-Fahrzeuge in Shuttle-Größe (ab 10 Personen) sowie Midibusse (ca. 30 Personen) zur Verfügung.
- Ab 2030 sind auch autonome Solobusse (ab 60 Personen) zu erwarten.
- Für größere Fahrzeuge gibt es noch keine belastbare Einschätzung.
In einer so dichten Metropole wie München wird ein leistungsstarkes Liniennetz auch in Zukunft das Rückgrat des Bus-Angebots darstellen. Je nach zeitlicher und örtlicher Nachfrage können autonome Fahrzeuge in unterschiedlichen Größen künftig gezielter eingesetzt werden, in Nachfragespitzen im Verband fahren oder nur auf Abruf verkehren.
Die Zeitschiene auf einen Blick
Wir testen für München: Autonomer Midibus für 52 Personen
Im Dezember 2025 testeten wir vier Tage lang einen autonomen Midibus auf dem SWM/MVG-Betriebsgelände.
Neben Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit prüften wir, wie sich fahrerlose Midibusse in unseren Betrieb einfügen lassen.
Der Midibus, ein acht Meter langes Elektrofahrzeug, bietet Platz für bis zu 52 Fahrgäste und erreicht laut Hersteller eine Reichweite von bis zu 300 Kilometern. Für den sicheren Betrieb ist das Fahrzeug mit moderner Sensorik ausgestattet. Bei unserem Test war noch ein*e Sicherheitsfahrer*in an Bord.
Wir testen mehrere größere und kleinere autonome Busse, um sie perspektivisch in unser ÖPNV-Angebot aufzunehmen. Ab 2027/2028 planen wir den Regelbetrieb sogenannter Roboshuttles und Robomidibusse im Stil des getesteten Midibusses. Ab 2030 wollen wir vollautomatische Solobusse einzusetzen.
Unser Einstieg: Kleinbusse kommen im Test gut an
Um Stadtrandlagen und enge Quartiere künftig besser erschließen zu können, haben wir im Herbst 2025 in München elektrische, kuppelbare Kleinbusse getestet. Das Fazit ist überaus positiv.
Sechs Wochen lang fuhren die elektrischen Kleinbusse auf der Linie E167 in Hadern. Neben der Umweltfreundlichkeit werden auch das moderne Erscheinungsbild und die freundliche, helle Stimmung im Fahrzeug gelobt. In einer qualitativen Befragung wurde außerdem der Komfort sowohl beim Ein- und Ausstieg als auch während der Fahrt als gut bewertet.
Künftig wollen wir die E-Kleinbusse für Sie in Freiham und Neuaubing einsetzen. Dort soll die neue Linie 152 die Wohnquartiere an der Gleisharfe (Bertha-Kipfmüller-Straße) und an der Clara-Schumann-Straße (Michael-Öchsner-Straße) mit dem S-Bahnhof Neuaubing und Freiham verbinden. Abends wollen wir die Fahrzeuge in diesem Gebiet in Zukunft auch auf Abruf einsetzen.