Wie angekündigt wird die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) am Montag, 2. Februar, seit 3:30 Uhr bestreikt. Betroffen sind die U-Bahn, die Trambahn und alle Buslinien bis zur Nummer 199. Der Streik dauert noch bis in den frühen Dienstagmorgen (03:30 Uhr). Ein geregelter Betrieb wird voraussichtlich erst danach wieder möglich sein. Die Gewerkschaft Verdi hatte zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen.
Die MVG empfiehlt, am Streiktag auf andere Verkehrsmittel auszuweichen, Fahrgemeinschaften zu bilden oder Homeoffice einzuplanen, wenn das möglich ist. Die S-Bahn, die Regionalzüge und die MVV-Regionalbuslinien werden nicht bestreikt.
Aktuelle Informationen auf mvg.de und in der App MVGO
Infos zur aktuellen Betriebslage gibt es:
- auf mvg.de unter "Aktuelle Störungen“ sowie
- in der App MVGO unter "Störungen".
Das ist die beste Quelle für alle, die wissen wollen, auf welchen Linien einzelne Fahrzeuge unterwegs sind. Die Meldung wird regelmäßig aktualisiert.
Fahrgäste können ihre konkrete Verbindung auch in der Verbindungsauskunft auf mvg.de und in der App MVGO überprüfen. Anhand der farbigen Uhrzeit ist ersichtlich, welche Züge und Busse während des Streiks fahren (grün = pünktlich; rot = verspätet).
Auch über Anzeigen und Ansagen an Bahnhöfen und Haltestellen informiert die MVG über die Betriebslage.
MVG-Betrieb während des Streiks
Beim Bus ist ein stark eingeschränkter Betrieb möglich, da die privaten Busunternehmen nicht bestreikt werden. Die Busse fahren unregelmäßig auf allen Linien. Auf einigen Linien können die Busse derzeit alle 20 bis 30 Minuten fahren, auf anderen Linien kommen die Fahrzeuge in größeren Abständen. Eine Übersicht gibt es auf mvg.de unter "Aktuelle Störungen“ sowie in der App MVGO unter "Störungen". Die Übersicht wird laufend aktualisiert.
Bei der Tram nimmt die am stärksten nachgefragte Linie 20 nach und nach den Betrieb auf. Der Betrieb ist zunächst bis ca. 10 Uhr sichergestellt. Infos zum weiteren Betrieb folgen. Seit den frühen Morgenstunden waren bereits Fahrzeuge ohne Fahrgäste im Einsatz, um die Fahrleitungen eisfrei zu fahren.
Bei der U-Bahn bleibt der Linienbetrieb aus Sicherheitsgründen zunächst eingestellt. Ob der Betrieb zu einem späteren Zeitpunkt aufgenommen werden kann, hängt von der Anzahl des verfügbaren Personals sowohl in der Leitstelle als auch im Fahrdienst ab und kann erst kurzfristig entschieden werden. Wenn der Betrieb aufgenommen wird, liegt die Priorität vorerst auf den nachfragestärksten Linien.
Stand der Tarifverhandlungen
Fragen zum Stand der Verhandlungen sind an den Kommunalen Arbeitgeberverband Bayern beziehungsweise die Gewerkschaft Verdi zu richten.