Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) wurde am Freitag, 27. Februar, und am Samstag, 28. Februar, jeweils ganztätig bestreikt. Trotz des zweitägigen Warnstreiks standen die U-Bahnen, Trambahnen und Busse in München nicht still. Die MVG konnte ihren Fahrgästen ein eingeschränktes Angebot machen und die Grundversorgung auf allen Buslinien sicherstellen, da sich viele Mitarbeiter zum Dienst gemeldet haben.
Eingeschränkter Betrieb bei U-Bahn, Tram und Bus
Wie schon am zweiten Streiktag am 11. Februar konnte die U-Bahn den Betrieb aufnehmen. Die ersten Züge rollten an beiden Tagen bereits gegen 7 Uhr. Am Freitag konnte das Angebot im Laufe des Vormittags erheblich ausgeweitet werden, so dass die vier Linien U2/U5 (Feldmoching – Hauptbahnhof – Giesing – Innsbrucker Ring – Neuperlach Süd), U3 (Fürstenried West – Olympiazentrum) und U6 (Klinikum Großhadern - Fröttmaning) abschnittsweise und zumeist im 10-Minuten-Takt bedient wurden. Am Samstag fuhren die Züge den ganzen Tag bis in die Nacht alle 10 Minuten zwischen Fürstenried West und Fröttmaning auf Abschnitten der U3/U6.
Bei der Tram waren an beiden Tagen zwei Linien in Betrieb: die Linie 20 im 10-Minuten-Takt und die Linie 25 im 20-Minuten-Takt. Das Angebot wurde abhängig von der Personalverfügbarkeit am Abend ausgedünnt. Am Samstag fuhr außerdem ab der Inbetriebnahme gegen Mittag die neue Linie 14 im 10-Minuten-Takt.
Beim Bus waren an beiden Tagen deutlich mehr als die Hälfte der Fahrzeuge unterwegs. Erneut konnten alle Linien bedient und damit stadtweit die Grundversorgung sichergestellt werden.
Stand der Tarifverhandlungen
Fragen zum Stand der Verhandlungen sind an den Kommunalen Arbeitgeberverband Bayern beziehungsweise die Gewerkschaft Verdi zu richten.