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Wir machen die U-Bahn fit für morgen

Von neuen Hintergleisfassaden bis zum Austausch von Schienen und dem barrierefreien Ausbau der Bahnhöfe - wir modernisieren kontinuierlich die U-Bahn in München. Hier stellen wir Ihnen die unterschiedlichen Aufgaben und unsere aktuellen Arbeiten vor. 

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Darum ist die Modernisierung so wichtig

Jährlich befördert sie mehr als 450 Millionen Menschen durch die Stadt, ihr Netz hat eine Streckenlänge von rund 95 Kilometern und insgesamt 100 Bahnhöfe – die Münchner U-Bahn. Um sie fit für die Zukunft zu halten, sind regelmäßig Instandhaltung, Sanierungen und Modernisierungen notwendig: Die Eröffnung der U-Bahn 1971 liegt schließlich lange zurück und viele der Bahnhöfe sind dementsprechend in die Jahre gekommen.
 

Das machen wir
 

Unser Programm zur Grunderneuerung der Münchner U-Bahn umfasst sowohl technische als auch gestalterische Aspekte. Dazu zählen:
 

  • Instandhaltung von Bauwerkssubstanz, Gleisanlagen und technischen Anlagen
  • Maßnahmen zur Erfüllung aktueller Sicherheitsstandards
  • Umstellung auf langlebige, wartungsarme Systeme, etwa an den Decken der Bahnhöfe
  • Ein übergreifendes Gestaltungskonzept, anhand dessen die U-Bahnhöfe zeitgemäß und attraktiv gehalten werden. Wir erhalten dabei - wo möglich - ihren ursprünglichen Charakter und handeln ressourcenschonend

 

Manche der Tätigkeiten sind für Sie vor Ort sichtbar, andere finden in für die Öffentlichkeit nicht zugänglichen Bereichen statt. Alle haben jedoch eins gemeinsam – sie sind für die U-Bahn gleichermaßen wichtig.

Unsere Tätigkeiten im Einzelnen

Sanierung und Instandhaltung

Schlitzwanddeckelfugensanierung - was? Ja, genau, solche und noch viele weitere Maßnahmen braucht es, um die U-Bahn fit für die Zukunft zu halten. 

Gestaltung

Ansprechende Lichtkonzepte, individuelle Farben an den Wänden hinter den Gleisen, Elemente aus früheren Zeiten erhalten - wir sorgen dafür, dass unsere U-Bahnhöfe attraktiv gestaltet sind.

Barrierefreiheit

Wie erleichtern wir unseren sehbehinderten Fahrgästen den Weg zu den U-Bahnen? Was tun wir netzweit für mehr Barrierefreiheit? Hier erfahren Sie es. 

Brandschutz

Die Sicherheit unserer Fahrgäste steht an erster Stelle. Hier erklären wir, welche Arbeiten für den Brandschutz in den U-Bahnhöfen notwendig sind und wie wir sie umsetzen.

Rolltreppen und Aufzüge

Sie sind aus den U-Bahnhöfen nicht wegzudenken: unsere Rolltreppen und Aufzüge. Damit sie Ihnen verlässlich zur Verfügung stehen, sind Wartung und Erneuerungen regelmäßig notwendig. 

Daten, Zahlen und Fakten
  • Baubeginn der U-Bahn in München: 1965
  • Inbetriebnahme der ersten Strecke (Kieferngarten - Goetheplatz): 1971
  • Lebensdauer einer Weiche im U-Bahn-Netz: ca. 25 Jahre
  • Anzahl der Fahrstühle insgesamt in den U-Bahnhöfen: 177
  • Anzahl der Rolltreppen insgesamt in den U-Bahnhöfen: 772
  • Lebensdauer eines Aufzugs: ca. 25 Jahre, einer Rolltreppe: ca. 30 Jahre

Schon gewusst?

In den Vitrinen unserer U-Bahnhöfe finden Sie ein Poster (siehe Grafik ganz oben), das sämtliche Bereiche der Bahnsteigebene zeigt, an denen es Baustellen aufgrund unserer Grunderneuerung geben kann. 

Wichtig: Es handelt sich hierbei um einen Beispiel-Bahnhof. Nicht alle Stationen sind von allen Maßnahmen betroffen.

An diesen Bahnhöfen arbeiten wir aktuell (Auswahl)

Wir haben 2025 auf der Bahnsteigebene am Brandschutz gearbeitet und zu diesem Zweck vor Ort eine Rauchschürze sowie Einhausungen an den Aufgängen zum Sperrengeschoss installiert. Die Arbeiten hierzu sind nahezu fertig, lediglich der Einbau von Verglasungen wird bis voraussichtlich Januar 2026 dauern. Es kommt dadurch zu keinen Betriebseinschränkungen.


Nach den Arbeiten für den Brandschutz bauen wir am U-Bahnhof Hohenzollernplatz das taktile Leitsystem aus. Ein wichtiges Element für die Barrierefreiheit vor Ort. 

Was wird gemacht?

Wir arbeiten von Herbst 2025 bis voraussichtlich Frühjahr 2026 am Brandschutz auf der Bahnsteigebene U4/U5: Dies bedeutet den Einbau von Einhausungen und Rauchschürzen sowie die Umsetzung weiterer brandschutztechnischer Maßnahmen. Parallel dazu werden die Wände hinter den Gleisen saniert. Hierzu entfernen wir vor Ort die Paneele und arbeiten am dahinterliegenden Beton. Diese Tätigkeiten dauerten bis Oktober 2025. Für sämtliche Arbeiten sind keine Sperrungen notwendig. 

Wie geht es vor Ort weiter?

Nach der Sanierung der Hintergleiswände auf der U4/U5-Ebene verbleiben diese zunächst in Rohbetonoptik. Die Neugestaltung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt. 

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