Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) wird seit Mittwoch, 18. März, 11 Uhr bestreikt. Das hat auch am Donnerstag, 19. März, erhebliche Einschränkungen bei der U-Bahn und Trambahn sowie Taktausdünnungen beim Bus in München zur Folge. Ein regulärer Betrieb ist voraussichtlich wieder ab Betriebsbeginn Freitag, 20. März, möglich, wenn der Streik beendet ist.
Bis dahin empfiehlt die MVG, auf andere Verkehrsmittel auszuweichen, Fahrgemeinschaften zu bilden oder Homeoffice einzuplanen, wenn möglich. Die S-Bahn, die Regionalzüge und die MVV-Regionalbuslinien werden nicht bestreikt.
Aktuelle Betriebslage (Stand 10:30 Uhr)
Der Bus sichert die Grundversorgung auf allen Linien im gesamten Stadtgebiet. Rund zwei Drittel der Fahrzeuge sind aktuell im Einsatz. Nach aktuellem Stand fahren die Nachtlinien beim Bus größtenteils. Der aktuelle Stand kann kurzfristig vor Fahrtantritt auf mvg.de und in der App MVGO überprüft werden.
Bei der Tram fahren die Linien 20 und 25 jeweils im 10-Minuten-Takt.
Die U-Bahn fährt alle 10 Minuten im Abschnitt Fürstenried West – Fröttmaning. Im Abschnitt Feldmoching – Neuperlach Süd wird der Betrieb gerade aufgenommen.
Die MVG empfiehlt allen Fahrgästen sich auf mvg.de oder in der App MVGO über das konkrete Angebot zu informieren sowie vorsorglich alternative Wege zu prüfen.
Aktuelle Informationen auf mvg.de und in der App MVGO
In der Verbindungsauskunft finden Fahrgäste auch im Streikfall alle aktuellen Infos. Die Meldung wird regelmäßig aktualisiert.:
- unter "Aktuelle Störungen“ auf mvg.de
- unter "Störungen" in der App MVGO
Das ist die beste Quelle für alle, die wissen wollen, auf welchen Linien einzelne Fahrzeuge unterwegs sind.
Die aktuelle Verbindungsabfrage auf mvg.de und in der App MVGO zeigt mit farbiger Uhrzeit an, welche Züge und Busse auch im Streikfall fahren (grün = pünktlich; rot = verspätet).
Außerdem informiert die MVG auch über Anzeigen und Ansagen über die Betriebslage.
Stand der Tarifverhandlung
Fragen zum Stand der Verhandlungen sind an den Kommunalen Arbeitgeberverband Bayern beziehungsweise die Gewerkschaft Verdi zu richten.