Ausbildungstarif II (ab 15 Jahren)

Ausbildungstarif II (ab 15 Jahren)

Notwendig zur Nutzung des Ausbildungstarifs II sind ab dem 16. Lebensjahr die Kundenkarte Ausbildungstarif (ohne Foto) und zusätzlich ein amtlicher Lichtbildausweis. Bei Kontrollen sind beide Dokumente vorzuzeigen.

Voraussetzung: Die Kundenkarte zur Nutzung des Ausbildungstarifes II

Die Kundenkarte wird nur für den Fahrbereich zwischen Wohnung und Ausbildungsstelle ausgestellt. Sie muss mit einer gültigen Wertmarke (wahlweise Monats- oder Wochenmarke) versehen sein. Bitte achten Sie darauf, dass die Kontrollnummern von Wertmarke und Kundenkarte übereinstimmen müssen. Die Wertmarke kann innerhalb der eingetragenen Tarifzonen genutzt werden - auch in den Ferien und am Wochenende. Zur Erweiterung des Geltungsbereichs kann die Ausbildung PlusCard erworben werden.

Bitte beachten Sie:
Anders als bei den regulären Wochen- und Monatskarten ist der Geltungszeitraum bei Ausbildungstarif I / II und Ausbildung PlusCard nicht frei wählbar.

Geltungsdauer Wochenkarte: Montag 00:00 Uhr bis zum nächsten Montag 12:00 Uhr. Ist dieser Montag ein Feiertag kann die Wochenkarte noch bis zum nächsten Werktag bis 12.00 Uhr genutzt werden. Die Monatskarte gilt bis 12:00 Uhr am 1. Werktag des nachfolgenden Monats.

Keine Mitnahmemöglichkeiten.

Preisübersicht Ausbildungstarif II

Zonen Wochenkarte Monatskarte
Zone M 12,80 € 41,40 €
Eine Zone 12,80 € 41,40 €

Zwei Zonen

12,80 € 41,40 €
Zone M–1 20,60 € 66,70 €

Zone M–2

26,30 € 85,10 €

Zone M–3

 32,00 € 103,40 €
Zone M–4 37,70 € 121,80 €

Zone M–5

43,50 € 140,60 €
Zone M–6 49,30 € 159,30 €


Tarifstand: 15.12.2019

Kaufmöglichkeit Tickets

Der Kauf der jeweiligen Wertmarken ist u. a. an MVG Automaten mit Touchscreen, in den MVG Kundencentern oder bei den MVG Ticket-Partnern möglich.

Details zum Ausbildungstarif II

Karten des Ausbildungstarifes II werden ausgegeben an:

  • Schüler ab 15 Jahren und Studierende der öffentlichen Schulen im Sinne des Bayerischen Gesetzes über das Erziehungs- und Unterrichtswesen (BayEUG) sowie der privaten Schulen, welche im Sinne des BayEUG staatlich als Ersatzschulen genehmigt oder als Ergänzungsschulen bestätigt sind. Voraussetzung ist der regelmäßige Besuch des im Lehrplan der Schule vorgesehenen Unterrichts, bei Privatschulen mindestens 10 Wochenstunden.
  • Ordentlich Studierende der öffentlichen Hochschulen (auch Fachhochschulen), nicht jedoch der Hochschulen und Fachhochschulen der Bundeswehr sowie Volkshochschulen (vgl. jedoch nächsten Absatz!).
  • Personen, die andere private Schulen oder sonstige Bildungseinrichtungen besuchen, sofern sie aufgrund des Besuchs dieser Schulen oder Bildungseinrichtungen von der Berufsschulpflicht befreit sind.
  • Personen, die an einer Volkshochschule oder an einer anderen Einrichtung der Erwachsenenbildung Kurse zum nachträglichen Erwerb des Hauptschul- oder Realschulabschlusses besuchen.
  • Auszubildende, wenn ein von der zuständigen Berufsvertretung bestätigter Ausbildungsvertrag vorliegt (ab 20 Jahren Pflicht) oder ein von der Ausbildungsstätte bestätigter Bestellschein.
  • Personen, die einen staatlich anerkannten Berufsvorbereitungslehrgang besuchen
  • Praktikanten und Volontäre, sofern die Ableistung eines Praktikums oder Volontariats vor, während oder im Anschluss an eine staatliche geregelte Ausbildung oder ein Studium an einer Hochschule nach den für Ausbildung und Studium geltenden Bestimmungen vorgesehen ist.
  • Beamtenanwärter des einfachen, mittleren und gehobenen Dienstes (bzw. der 1. bis 3. Qualifikationsebene), sowie Praktikanten und Personen, die durch Besuch eines Verwaltungslehrgangs die Qualifikation für die Zulassung als Beamtenanwärter des einfachen oder mittleren Dienstes erst erwerben müssen. Es muss eine Bescheinigung vorgelegt werden, in welcher bestätigt wird, dass kein Fahrtkostenersatz von der Verwaltung gewährt wird.
    Beamtenanwärter des gehobenen Dienstes: Es muss die Urkunde für die Ernennung in das Beamtenverhältnis auf Widerruf (Beamtenanwärter für den gehobenen Dienst) vorgelegt werden.
  • Teilnehmer an einem freiwilligen sozialen Jahr, einem freiwilligen ökologischen Jahr oder vergleichbaren sozialen Diensten.