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Es gibt noch so viel mehr zu tun! Hier stellen wir Aufgabenbereiche vor, an denen wir neben der klassischen Modernisierung arbeiten: Taubenmanagement, Erneuerung von öffentlichen Toiletten und und und...

© Lindner Group, Foto: Rainer Taepper
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Unser Konzept

Münchens U-Bahnhöfe sollen für Sie Komfort bieten und bestmöglich ausgestattet sein. Hierzu gehören auch Aspekte wie unser Umgang mit Tauben in den Bauwerken und die regelmäßige Instandhaltung diverser Räumlichkeiten wie z.B. WCs, die wir für die Öffentlichkeit in den U-Bahnhöfen nutzbar machen. 
 

Auf dieser Seite geben wir einen Überblick über die wichtigsten Maßnahmen und informieren über aktuelle sowie abgeschlossene Projekte. 

Tauben in U-Bahnhöfen

Stadttauben gehören zu München – und damit auch zum Alltag in unseren U-Bahnhöfen. Gleichzeitig stellt uns ihr Vorkommen hinsichtlich des Betriebs sowie der Infrastruktur vor besondere Herausforderungen. Unterschiedliche Erwartungen und Sichtweisen – etwa von Fahrgästen, der Politik oder Tierschutz-Initiativen - treffen hier aufeinander. Diese müssen mit unseren Anforderungen und Zielen vereinbart werden.

Warum das Thema relevant ist

U-Bahnhöfe bieten für Tauben geschützte Räume und Nistmöglichkeiten. Das hat verschiedene Auswirkungen:

  • Fahrgäste fühlen sich durch die Tiere gestört. Auffliegende Tauben können zu Panikreaktionen mit entsprechender Verletzungsgefahr führen.
  • Betrieb und Technik können durch Tauben beeinträchtigt werden, etwa durch Verschmutzungen oder ausgelöste Brandschutz-Anlagen – dies hat unmittelbar Einfluss auf die Sicherheit.
  • Reinigung und Instandhaltung werden aufwendiger. Zudem steigen die Anforderungen an Arbeitsschutz und Hygiene für unsere Mitarbeiter*innen.

Unser Ziel ist es, diese Auswirkungen zu reduzieren und gleichzeitig verantwortungsvoll mit den Tieren umzugehen.

Unser Ansatz: abgestimmte Maßnahmen

In Abstimmung und im regelmäßigen Austausch mit dem städtischen Taubenmanagement verfolgen wir eine langfristige Strategie, bei der mehrere Maßnahmen ineinandergreifen:

  • Fütterungsverbot umsetzen: In München gilt ein stadtweites Taubenfütterungsverbot. Verstöße gegen das Fütterungsverbot zeigen wir konsequent beim Kreisverwaltungsreferat - Bußgeldstelle an. (Verstoß gegen das Taubenfütterungsverbot) Weniger zusätzliche Nahrungsquellen helfen, eine übermäßige Vermehrung zu vermeiden.
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  • Alternative Lebensräume stärken: In Zusammenarbeit u.a. mit dem städtischen Taubenmanagement errichten wir – wo die örtlichen Voraussetzungen dies zulassen – außerhalb einzelner U-Bahnhöfe betreute Taubenhäuser als geeignete Aufenthaltsorte. An anderen Stellen in München wie beispielsweise in der Zentrale der Stadtwerke München in Moosach wurden solche Maßnahmen bereits erfolgreich umgesetzt.
  • Nester fachlich begleiten: Brutaktivitäten werden gezielt kontrolliert, um die Bestandsentwicklung tierschutzgerecht zu steuern. Dies geschieht u. a. durch Eiertausch als längerfristige Maßnahme und durch nötige Nestkontrolle und -entfernung.
  • Bestände verantwortungsvoll begrenzen: Ergänzende Maßnahmen können dort zum Einsatz kommen, wo sie notwendig, rechtlich zulässig und fachlich begleitet sind. Dazu gehört auch in einzelnen Fällen eine nötige Populationskontrolle, die in Rücksprache mit dem Veterinäramt und dem Kreisverwaltungsreferat tierschutz- und fachgerecht durchgeführt wird.
  • Ansiedlungen unattraktiv machen: Durch bauliche und technische Maßnahmen verhindern wir, dass sich Tauben dauerhaft in sensiblen Bereichen aufhalten.
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Unser Ziel

Wir verfolgen einen ausgewogenen Ansatz: einen sicheren, sauberen und zuverlässigen Betrieb der U-Bahn, der einen verantwortungsvollen Umgang mit Stadttauben ermöglicht.
Dabei setzen wir auf den Austausch mit Fachstellen wie dem Veterinäramt und dem städtischen Taubenmanagement – mit dem Ziel, die Situation nachhaltig zu verbessern.

Klare Abläufe in sensiblen Bereichen

U-Bahnhöfe sind komplexe technische Anlagen. Eingriffe vor Ort müssen daher koordiniert und sicher erfolgen. Deshalb gilt: Maßnahmen zum Umgang mit Tauben in U-Bahnhöfen werden ausschließlich durch beauftragte Fachfirmen nach definierten Standards umgesetzt. Unkoordinierte Aktivitäten Dritter sind in den Anlagen nicht gestattet – auch um Risiken für Sicherheit, Betrieb und Tiere zu vermeiden.

Weiterführende Links: 

Leben mit Stadttauben - Landeshauptstadt München
Taubenmanagement - Landeshauptstadt München

Ausblick Modernisierung

Ergänzend dazu berücksichtigen wir das Thema auch bei unseren Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen: Zukünftig wird bei Planung und Ausführung von neuen Abhangdeckensystemen, Ausstattungselementen oder Wandverkleidungen in den Sperrengeschossen und auf Bahnsteigebenen darauf geachtet, dass Sitz- und Nistmöglichkeiten von vornherein minimiert bzw. vermieden werden.

Toiletten im Sperrengeschoss

Insgesamt gibt es 60 öffentliche Toiletten im Münchner ÖPNV, welche wir im Auftrag der bayerischen Landeshauptstadt betreiben. Allein 56 davon in den U-Bahnhöfen.

Diese Anlagen sind ein wichtiger Bestandteil eines komfortablen und nutzerfreundlichen U-Bahn-Netzes – und darum erneuern wir sie im Rahmen eines mehrjährigen Modernisierungsprogramms. Von den 56 WCs in den Bahnhöfen haben wir bereits (Stand Anfang 2026) 40 saniert, die restlichen werden Stück für Stück überarbeitet bzw. wird der Sanierungsumfang mit der Landeshauptstadt abgestimmt.

Einige der Anlagen befinden sich aktuell im Umbau oder in Vorbereitung. Die öffentlichen WC-Anlagen Hauptbahnhof, Odeonsplatz und Olympiazentrum sind bis zur jeweiligen Bahnhofsmodernisierung zurückgestellt. 

Was wird konkret gemacht?

Alle modernisierten Anlagen erhalten...

  • neue Sanitär- und Lüftungstechnik
  • moderne Elektro- und Sicherheitsanlagen
  • transparente Eingangsbereiche
  • barrierefreie Ausstattung inkl. Notruf
  • Maßnahmen gegen Vandalismus und für bessere Sauberkeit

Warum nimmt die Sanierung viel Zeit in Anspruch?

Die Sanierung von WC-Anlagen in U-Bahn-Bauwerken ist in der Regel komplexer als Maßnahmen an der Oberfläche. Der Grund: Bei unterirdischen Anlagen müssen wir strengere technische und sicherheitsrelevante Anforderungen erfüllen. Hierfür notwendige Genehmigungsprozesse und Abnahmen sind - wie z.B. beim Brandschutz - oft langwierig. 

Darüber hinaus erarbeiten wir für jeden betroffenen Bestandsbahnhof ein eigenes Sanierungskonzept. Dieses muss standortspezifisch entwickelt werden, da sich die Bauwerke im Münchner U-Bahn-Netz in Alter und Bausubstanz unterscheiden. Die WC-Anlagen sind vor Ort jeweils individuell eingebettet.  

Externe Faktoren wie Verzögerungen bei Lieferungen von speziellen Sanitär- und Elektrotechnikbauteilen können den zeitlichen Ablauf zusätzlich beeinflussen.  

Alle Standorte im Überblick

Alle öffentlichen WC-Standorte – inklusive barrierefreier Anlagen – finden Sie über den Link der LHM: WC-Finder

An diesen U-Bahnhöfen arbeiten wir aktuell

Am U-Bahnhof Am Hart sanieren wir bis vsl. Ende Oktober 2026 die öffentliche WC-Anlage. 

Am U-Bahnhof Dülferstr. sanieren wir bis vsl. Ende Dezember 2026 die öffentliche WC-Anlage. 

Am U-Bahnhof Petuelring sanieren wir bis vsl. Juli 2026 die öffentliche WC-Anlage. 

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