Sicher unterwegs

Damit Sie immer gut ankommen

Mit der MVG können Sie beruhigt unterwegs sein. Wir sorgen für Ihre Sicherheit. Rund um die Uhr. Im gesamten Netz. Mit den Profis der Münchner U-Bahnwache, gut ausgebildetem Servicepersonal sowie mit einem Betriebszentrum im Hintergrund, das mit modernster Technik und Videoüberwachung in den U-Bahnhöfen 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche alles im Blick hat. 

Für den Fall, dass Sie sich trotzdem einmal unsicher fühlen oder Hilfe holen müssen, sollten Sie unsere Sicherheits- und Notfalleinrichtungen kennen. Dann können Sie schnell und wirksam reagieren.

Helfen im Notfall? Das können Sie auch!

Die Sicherheitseinrichtungen der MVG Die Sicherheitseinrichtungen der MVG PDF | 1074 kB

Notruf

NotrufNeben den Sicherheitseinrichtungen der MVG stehen Ihnen auch die Notruf-Nummern von Polizei (110), Feuerwehr und Rettungsdienst (112) zur Verfügung. Sie sind gebührenfrei rund um die Uhr erreichbar.


Im U-Bahnhof

Notfallsäulen im U-Bahnhof

© MVG, Kerstin Groh

In allen U-Bahnhöfen gibt es gut sichtbare Notfallsäulen in der Signalfarbe Rot, die sämtliche Sicherheitseinrichtungen an zentraler Stelle bündeln. Jeweils zwei davon stehen an einem U-Bahnsteig und mindestens eine im Zwischengeschoss. In die Säulen an den U-Bahnsteigen integriert sind Notruf, Nothalt, Inforuf, Feuerlöscher und pro Bahnhof mindestens ein Defibrillator.

Nothalt an den Notfallsäulen

© MVG, Kerstin Groh

Der Nothalt ist in die Notfallsäulen am U-Bahnsteig integriert und wirkt immer nur für das Gleis, auf dessen Seite er angebracht ist. Die Gleisnummer findet sich am Nothalt und an den digitalen Anzeigern am Bahnsteig. Stürzt z.B. ein Fahrgast in den rechten Gleisbereich, muss der Nothaltgriff auf der rechten Seite der Notfallsäule gezogen werden. Die Züge, die sich auf diesem Gleis dem Bahnsteig nähern, werden dadurch angehalten. 
Bitte informieren Sie nach dem Ziehen des Nothalts über den Notruf sofort das MVG-Betriebszentrum und nennen Sie den Grund für die Nothaltauslösung.

 

Notrufsprechstelle in den Notfallsäulen und Aufzügen

© MVG, Kerstin Groh

Notrufsprechstellen finden sich in allen Notfallsäulen. Und auch alle Aufzüge im U-Bahnbereich sind damit ausgestattet. Die Notrufeinrichtungen sind mit einem entsprechenden Symbol gekennzeichnet und videoüberwacht. Durch Knopfdruck wird eine direkte Verbindung zum MVG-Betriebszentrum hergestellt. Nennen Sie bitte immer Ihren Namen, den Standort und den Grund Ihres Notrufs. Sprechen Sie möglichst ruhig und deutlich und beantworten Sie die Fragen unseres Personals.

Defibrillatoren

© Physio-Control GmbH

In jedem U-Bahnhof gibt es mindestens einen automatisierten Defibrillator, mit dem jeder Leben retten kann. Die Geräte sind in gekennzeichneten Notfallsäulen untergebracht. Ein Defibrillator unterbricht mit einem gezielten Elektroschock das lebensgefährliche Kammerflimmern des Herzens, das bei 90 Prozent aller Menschen bei einem plötzlichen Herzstillstand auftritt. Mittels Sprachsteuerung führt der Defibrillator durch die komplette Wiederbelebung. Wird innerhalb der ersten Minute nach einem Herzinfarkt gehandelt, ist die Überlebenschance sehr hoch.

 

Nothalt bei Rolltreppen

© MVG, Kerstin Groh

An allen Rolltreppen sind Nothaltgriffe angebracht, mit denen die Treppe in einer Gefahrensituation, zum Beispiel wenn ein Kleidungsstück eingeklemmt wurde, sofort zum Stillstand gebracht werden kann. Die Treppe bremst nach dem Ziehen des Nothalts mit einem plötzlichen Ruck. Es besteht erhöhte Sturzgefahr – halten Sie sich daher bitte bei der Benutzung von Rolltreppen generell am Handlauf fest. Bitte informieren Sie anschließend über Notruf das MVG-Betriebszentrum, warum Sie den Nothalt gezogen haben.

Sicherheitsraum

Sicherheitsraum © MVG

Unter jeder Bahnsteigkante befindet sich ein Sicherheitsraum, der sich über die gesamte Bahnsteiglänge erstreckt. Falls Sie in den Gleisbereich gestürzt sind, können Sie sich hier in Sicherheit bringen. Drücken Sie sich flach an die Nischenwand, bewegen Sie sich nicht und machen Sie durch Hilferufe auf sich aufmerksam. Bitte verlassen Sie den Sicherheitsraum erst, wenn zu Hilfe kommendes Betriebspersonal Sie dazu auffordert. Falls Sie nicht selbst betroffen sind, sondern eine solche Situation beobachten, ziehen Sie unverzüglich den Nothalt und verständigen Sie das MVG-Betriebszentrum.
 

 

Fluchtwegebeschilderung

© MVG, Kerstin Groh

Alle U-Bahnhöfe sind mit Hinweisschildern ausgestattet, die dem Fahrgast im Ernstfall den kürzesten Weg ins Freie zeigen. Im Tunnel weist die Beschilderung zum nächstgelegenen Bahnhof oder Notausstieg. Das Benutzen der Aufzüge ist im Brandfall verboten. Es besteht Lebensgefahr! In den kommenden Jahren werden die Zwischengeschosse der U-Bahnhöfe mit neuen Anzeigern in der Leitbeschilderung ausgestattet. Sie zeigen im Brandfall an, dass der U-Bahnhof gesperrt ist.
 

 


In den Fahrzeugen

Notbremse in U-Bahn und Tram

© MVG, Kerstin Groh

In allen U- und Trambahnen gibt es im Türbereich Notbremsen. Ziehen Sie in einer Gefahrensituation in der stehenden U-Bahn die Notbremse, fährt der Zug nicht los. Ist die U-Bahn bereits in Bewegung, hält sie erst
im nächsten Bahnhof. Dort ist effektivere Hilfe möglich als im Tunnel. Anders bei der Tram: Zieht der Fahrgast hier die Notbremse, wird das Fahrzeug immer sofort zum Stillstand gebracht.

Notruf im U-Bahnzug sowie im Bus-Anhänger

© MVG, Kerstin Groh

Im Inneren des U-Bahnzugs ist in jedem Türbereich direkt unterhalb der Notbremse eine Notruftaste installiert. Je nach Zuglänge stehen also bis zu 18 Notrufsprechstellen pro U-Bahn zur Verfügung. Auch in den Anhängern von Bussen finden Sie einen Notruf. Durch Drücken der Taste wird eine direkte Sprechverbindung zum Fahrpersonal hergestellt. Dieses veranlasst dann über Funk sofort weitere Maßnahmen und bestellt z.B. Polizei, U-Bahnwache, Feuerwehr oder Rettungsdienst zur nächsten Station. 
Sprechen Sie möglichst ruhig und deutlich. Entfernen Sie sich erst vom Notruf, wenn das Fahrpersonal keine Fragen mehr zum eingetretenen Notfall hat. Und bitte informieren Sie auch das Fahrpersonal bei versehentlichem Drücken der Notruftaste.
 

Feuerlöscher in U-Bahn, Bus und Tram

© MVG, Kerstin Groh

Alle U-Bahnen, Busse und Trambahnen der MVG sind mit Feuerlöschern ausgestattet, die im Brandfall von jedem Fahrgast benutzt werden können. Feuerlöscher-Symbole im Fahrzeug weisen den Weg zu den Geräten. Eine Anleitung zur Brandbekämpfung finden Sie direkt auf dem Feuerlöscher. 
An jedem U-Bahnsteig befinden sich ebenfalls Feuerlöscher. Dort sind sie im untersten Fach der Notrufsäulen untergebracht.

Türnotentriegelung

Tür-Notentriegelung © MVG

In allen U-Bahnen, Trambahnen und Bussen finden Sie in der Nähe der Türen Notöffner. Ziehen oder – je nach Fahrzeugtyp – drehen Sie bei Gefahr den Hebel, wenn das Fahrzeug steht. Die Türen lassen sich dann per Hand öffnen. Bitte beachten Sie: Bei der U-Bahn ist das Verlassen des Zuges außerhalb der Bahnhöfe lebensgefährlich. Steigen Sie hier nur aus, wenn das Personal Sie dazu auffordert. Es wird sie zum nächsten sicheren Ausgang leiten.
 

Nothammer in Bus und Tram

Nothammer © MVG

In allen Bussen und Trambahnen finden Sie Nothämmer in der Nähe der Fensterscheiben. Mit ihrer Hilfe lassen sich bei Gefahr (z. B. einem Brand) die Scheiben einschlagen, um das Fahrzeug schnell verlassen zu können.