Donnerstag, 06.11.2014

    Stadt präsentiert gemeinsam mit BMW und der MVG die erste Münchner
    Mobilitätsstation an der Münchner Freiheit

    Gemeinsam mit Dr. Bernhard Blättel, Leiter Mobilitätsdienste bei der BMW Group, und Gunnar Heipp, Leiter Strategische Planung bei SWM/MVG, hat Oberbürgermeister Dieter Reiter anlässlich der Eurocities Jahrestagung in München ein neues zukunftsweisendes Mobilitätsangebot für München präsentiert: die erste Münchner Mobilitätsstation an der Münchner Freiheit.

    Dort stehen erstmals in dieser Form verschiedene Mobilitätsangebote an einem Ort gebündelt zur Verfügung: Neben U-Bahn, Bus, Tram und Taxi gibt es eigene Stellplätze für das vielfältige neue CarSharing- Angebot. Eine SWM Ladestation für CarSharing-Elektroautos gehört ebenfalls dazu. Mitte 2015 folgt das öffentliche Mietradsystem „MVG Rad“. Auskünfte über alle jeweils verfügbaren Mobilitätsangebote bündelt eine gut platzierte Informationsstele. Mit dem Bau und Betrieb wurden SWM/MVG von der Landeshauptstadt München beauftragt.

    Die Mobilitätsstation ermöglicht die spontane und unkomplizierte Nutzung des Öffentlichen Verkehrs, von CarSharing und künftig auch Mieträdern aus einer Hand an einem zentralen und gut erreichbaren Verkehrsknotenpunkt mitten in Schwabing. Das neue Angebot bietet auf diese Weise flexible Lösungen, um in München bequem stadt- und umweltfreundlich unterwegs zu sein. Durch die vielfältigen Ein- und Umsteigemöglichkeiten reduziert die Mobilitätsstation für Nutzer zudem die Abhängigkeit von einem eigenen Fahrzeug.

    Die Inbetriebnahme der Mobilitätsstation erfolgt in zwei Stufen: Am 6. November werden an der Münchner Freiheit – zusätzlich zu den bestehenden Angeboten – die Informationsstele und der CarSharing-Baustein neu in Betrieb genommen. Von den insgesamt sechs Stellplätzen der Station sind die zwei an der SWM Ladesäule für den derzeit einzigen Anbieter von E-CarSharing, Drive Now, reserviert. Für den größten Anbieter stationären Carsharings in München, Stattauto, ist ein Stellplatz vorgesehen. Die restlichen drei Stellplätze können neben DriveNow auch Fahrzeuge der CarSharing-Anbieter Car2Go und Citeecar in einem flexiblen System nutzen. Die Anwendung „MVG multimobil“ vernetzt die Standorte der CarSharing-Autos und den ÖPNV in Echtzeit. Ab Mitte 2015 wird dann auch das öffentliche Mietradsystem „MVG Rad“ mit voraussichtlich 20 Stellplätzen an der Mobilitätsstation zur Verfügung stehen.

    Die Mobilitätsstation an der Münchner Freiheit ist ein Pilotprojekt. Daher werden die verkehrliche Wirkung, die Erfahrungen mit dem Betrieb und die Wirtschaftlichkeit der Station im Auftrag von MVG und LHM wissenschaftlich evaluiert. Die Ergebnisse werden dem Stadtrat 2016 vorgelegt.

    Oberbürgermeister Reiter: „Mir geht es darum, die hohe Lebensqualität Münchens zu erhalten. Dazu gehört natürlich eine möglichst geringe Verkehrsbelastung. Wenn die Alternativen zum eigenen Auto attraktiv genug sind, dann steigen die Menschen auch um, da bin ich sicher. Wir brauchen deshalb eine leistungsfähige Infrastruktur und neue, innovative und vor allem platzsparende Konzepte. Die Mobilitätsstation bündelt Innovationen und Trends, die zu mehr Mobilität bei gleichzeitiger Verringerung des privaten Pkw-Besitzes und der privaten Pkw-Nutzung führen können - und zwar ohne erhobenen Zeigefinger und ohne Restriktionen gegenüber den Bürgern, sondern mit einem neuen attraktiven Angebot.“

    Dr. Bernhard Blättel, Leiter Mobilitätsdienstleistungen bei der BMW Group, betont: „Die wachsenden Herausforderungen für Metropolen erfordern eine starke Vernetzung der unterschiedlichen Mobilitätsangebote in einer Stadt. Die BMW Group leistet mit ihren Produkten und Dienstleistungen einen Lösungsbeitrag zur Gestaltung nachhaltiger urbaner Mobilität. Aus diesem Grund beteiligt sich die BMW Group an der multimodalen Mobilitätsstation an der Münchner Freiheit. Die Attraktivität multimodaler Mobilität zu steigern, ist das gemeinsame Ziel aller beteiligten Partner und kann auch nur gemeinsam gelingen. Mit der Mobilitätsstation an der Münchner Freiheit gehen wir einen wichtigen Schritt in diese Richtung. Als BMW Group tragen wir mit dem Baustein (e)CarSharing maßgeblich zum Gelingen dieses Piloten bei. Gerade auch die beiden Park- und Ladeplätze an der Mobilitätsstation in Verbindung mit den BMW ActiveE in der DriveNow Flotte bringen das Thema E-Mobilität noch näher an die Menschen heran. Um Multimodalität auch flächendeckend anbieten zu können, bedarf es einer weiteren und engen Zusammenarbeit aller Partner.“

    Gunnar Heipp, Leiter Strategische Planungsprojekte bei SWM/MVG: „Zur Lebensqualität in unserer Stadt tragen auch die kurzen Wege bei. Am angenehmsten ist es eben, wenn man schnell, unkompliziert und bequem von A über B nach C kommt, wenn man also ,ganz einfach mobil‘ ist. Die Münchner Verkehrsgesellschaft MVG greift als Profi für städtische Mobilität auf eine über 100- jährige Erfahrung zurück. Gleichzeitig entwickelt sich die MVG mit der Stadt und den Bedürfnissen ihrer Bewohner weiter. Zum Beispiel, was unsere Dienstleistungen rund ums Unterwegssein betrifft, etwa mit Verbindungsauskünften per MVG-App in Echtzeit, dem elektronischen Ticketkauf oder ‚MVG multimobil‘, wo wir Nahverkehr und CarSharing in Echtzeit vernetzen. Mobilitätsstationen sind ein weiterer Meilenstein: An der Münchner Freiheit werden verschiedene stadtverträgliche Verkehrsangebote auf engstem Raum miteinander verknüpft. Ein Angebot aus einer Hand – mit größtmöglicher Flexibilität, denn der Nutzer wählt ganz nach Bedarf, was er gerade braucht. Im kommenden Jahr werden wir diese Bausteine noch um einen weiteren ergänzen, wenn wir das öffentliche Mietradsystem MVG Rad starten.“

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    E-Mail: korte.matthias@swm.de

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