Donnerstag, 08.01.2015

    Tram: Variobahn-Schweißnähte werden seit Mittwoch erneuert; vorübergehend alle Züge im Depot

    Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) muss vorübergehend auf den Einsatz aller 13 zugelassenen Tramzüge vom Typ Variobahn verzichten. Neben den bereits abgestellten sieben Fahrzeugen bleiben seit Mittwoch auch die übrigen sechs Wagen im Depot, bei denen bis jetzt noch keine Schweißnaht-Risse aufgetreten sind.

    Grund dafür ist das Ergebnis von am Dienstag abgeschlossener, eingehender Überprüfungen durch die Herstellerfirma Stadler Rail: Hierbei wurde festgestellt, dass die fehlerhaft ausgeführte Schweißnaht, die Ursache für die Rissbildung ist, auch an den bisher nicht auffälligen Fahrzeugen nachgebessert werden muss. Weil die Fahrzeuge hinsichtlich dieser Schweißnaht nicht den Bauunterlagen des Herstellers entsprechen und damit der formelle Nachweis der ausreichenden Belastbarkeit der betroffenen Schweißnahtverbindung durch den Hersteller aktuell nicht erbracht ist, hat die Technische Aufsichtsbehörde (TAB) bei der Regierung von Oberbayern angeordnet, die Variobahnen bis zur Behebung des Fertigungsfehlers durch den Hersteller außer Betrieb zu nehmen.

    Die gute Nachricht: Eine von der Herstellerfirma Stadler Rail beauftragte Fachfirma hat am Mittwoch mit der Erneuerung der betroffenen Schweißnaht am ersten Zug begonnen. Damit ist absehbar, dass die Variobahnen in den nächsten Wochen Zug um Zug in den Liniendienst zurückkehren können. Bis dahin setzt die MVG auf der Verstärkerlinie 28 (Scheidplatz – Innenstadt) montags bis freitags weiterhin Busse statt Züge ein. Ferner sind einzelne Ausfälle auf der Verstärkerlinie 22 (Karlsplatz – Lothstraße) möglich. Die MVG bedauert die Einschränkungen sehr.

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