Montag, 02.11.2015

    SWM/MVG erneuern weitere 125 Rolltreppen

    Die Stadtwerke München (SWM) und die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) setzen ihr Rolltreppen-Erneuerungsprogramm fort. Bis Ende 2019 werden weitere 125 Rolltreppen im Münchner U-Bahnnetz aus Altersgründen gegen neue Anlagen ersetzt.

    Die Kosten dafür liegen bei insgesamt gut 40 Millionen Euro. SWM/MVG betreiben im Münchner U-Bahnnetz 771 Rolltreppen. 250 davon wurden bereits in den letzten zehn Jahren ausgetauscht. Ende 2019 wird – nach Abschluss des nun startenden dritten Erneuerungsprogramms – in etwa die Hälfte aller Anlagen erneuert sein.

    Die zu erneuernden Rolltreppen befinden sich in diesen 29 U-Bahnhöfen:

    • U3/U6: Aidenbachstraße, Alte Heide, Dietlindenstraße, Freimann, Goetheplatz, Harras, Holzapfelkreuth, Implerstraße, Kieferngarten, Marienplatz, Münchner Freiheit, Nordfriedhof, Obersendling, Odeonsplatz, Studentenstadt, Thalkirchen, Universität, Westpark
    • U4/U5: Arabellapark, Böhmerwaldplatz, Hauptbahnhof, Heimeranplatz, Karlsplatz (Stachus), Lehel, Neuperlach Zentrum, Ostbahnhof, Prinzregentenplatz, Richard-Strauss-Straße, Theresienwiese
       

    Erstmals werden die Rolltreppen mit einer herstellerunabhängigen Steuerung ausgestattet, die SWM/MVG im eigenen Haus entwickelt haben. Sie besteht aus marktüblichen Bauteilen, die ohne größere Lieferzeiten und vergleichsweise günstig zu beschaffen sind. Dadurch reduzieren sich auch die Kosten für die Ersatzteilhaltung und die Schulung der Mitarbeiter.

    Verfügbarkeit von mehr als 95 Prozent
    Wie üblich sind die neuen Rolltreppen auch sonst mit modernster Anlagen- und Computertechnik ausgestattet, von der Betreiber und Nutzer gleichermaßen profitieren. So werden die Rolltreppen in ein Online-Netzwerk eingebunden, das Diagnose und Reparatur im Störungsfall erheblich erleichtert. Die Reparaturzeiten verkürzen sich dadurch um bis zu 25 Prozent. Moderne Anlagen mit weniger Verschleißerscheinungen und kürzeren Ausfallzeiten stehen für eine hohe Verfügbarkeit – und sind damit auch für die Kunden von Vorteil. Dank der konsequenten Erneuerungsstrategie und einer raschen Störungsbehebung im Schichtbetrieb mit rund 50 Mitarbeitern liegt die Verfügbarkeit der Rolltreppen schon seit Jahren bei über 95 Prozent.

    SWM Geschäftsführer Verkehr und MVG-Chef Herbert König: „Wir erneuern unsere Rolltreppen altersbedingt nach gut 30 Jahren Dauereinsatz. Ein Weiterbetrieb würde überdurchschnittlich hohe Instandhaltungs- und Reparaturkosten nach sich ziehen, zumal dann teilweise kaum noch Ersatzteile zu bekommen sind. Ein Austausch ist dann wirtschaftlicher und sichert unseren Fahrgästen mit neuster Technik eine hohe Verfügbarkeit der Rolltreppen. Die 40 Millionen sind daher gut angelegt und nützen täglich zigtausenden unserer mittlerweile 1,5 Millionen Fahrgäste pro Tag.“

    Einzigartiger Service per Netz und App
    Einen minutenaktuellen Überblick über den Funktionsstatus aller Rolltreppen und Aufzüge bietet die MVG bereits seit einigen Jahren im Internet und via App:

    • Man kann sich Störungen im Rahmen einer Verbindungsauskunft auf www.mvg.de – also auf seinem geplanten Fahrweg – gleich mitanzeigen lassen, wenn man im Einstellungsmenü die Option „Funktionsstatus Rolltreppen und Aufzüge" aktiviert. Diese Zusatzinformationen sind auch in der App „MVG Fahrinfo München" integriert.
    • Man kann „seine“ Bahnhöfe inkl. möglicher Funktionsstörungen aber auch auf der Startseite (unter „Betriebsänderungen“) immer im Auge behalten.
    • Ferner steht ein anklickbarer Netzplan zur Verfügung, der auch über www.mvg-zoom.de zu erreichen ist.

    Herausgeber

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