Donnerstag, 10.12.2015

    MVG-Buslinien 56 und 166: Beschleunigung geht am Sonntag, 13. Dezember in Betrieb

    Ab dem Fahrplanwechsel am Sonntag, 13. Dezember sind der MetroBus 56 und der StadtBus 166 noch schneller, pünktlicher und komfortabler unterwegs. Für beide Linien wird an diesem Tag die Beschleunigung in Betrieb genommen.

    Der MetroBus 56 spart dadurch insgesamt sieben Minuten Fahrzeit, der StadtBus 166 etwa eine Minute. Das Baureferat der Landeshauptstadt München hatte in den vergangenen Monaten 20 Ampelanlagen entlang beider Buslinien erneuert oder umgerüstet, um die Beschleunigung zu ermöglichen. Der MetroBus 56 fährt vom Schloss Blutenburg über Pasing, die Blumenau, Hadern und Großhadern nach Fürstenried West und legt dabei eine Strecke von ca. 11,6 km zurück. Der StadtBus 166 erschließt auf 3,1 km Streckenlänge die Wohnquartiere in Fürstenried West und Maxhof und bindet diese an die U-Bahn an.

    Busbeschleunigung nutzt allen
    Die Fahrgäste erhalten durch die Beschleunigung letztlich auch mehr ÖPNV zum selben Preis: Auf der Buslinie 56 wird durch die Fahrzeiteinsparung ein Bus frei, der dann an anderer Stelle im MVG-Netz für Angebotsverbesserungen eingesetzt wird und den Busbetrieb noch wirtschaftlicher macht. Darüber hinaus profitieren auch die übrigen Verkehrsteilnehmer von modernen Ampelanlagen auf dem neuesten Stand der Technik: Sie ermöglichen vor allem eine bedarfsabhängige Steuerung auch für den Individualverkehr und optimieren damit den Verkehrsfluss. Durch den Einbau von LED-Signalgebern verbessert sich außerdem die Sichtbarkeit der Signale, zum Beispiel bei tief stehender Sonne. Wichtige Ampeln wurden zudem mit Zusatzeinrichtungen für Blinde und Sehbehinderte ausgestattet.

    Der Barrierefreiheit diente auch der Umbau der Haltestellen Polkostraße (stadtauswärts) und Am Ährenfeld im Busbeschleunigungsprojekt. Letztere  konnte im Zuge des barrierefreien Ausbaus erstmals mit Wartehallen ausgestattet werden.

    Echte Win-Win-Situation
    „Der weitere Ausbau der ÖPNV-Beschleunigung ist auch ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz“, sagt MVG-Chef Herbert König. „Durch intelligente Ampelschaltungen und bauliche Maßnahmen entstehen weniger Brems- und Beschleunigungsvorgänge, der Treibstoffverbrauch sinkt. Ferner zieht ein attraktiveres Angebot zusätzliche Kunden an und trägt auf diese Weise zur Reduzierung von Autoverkehr und Schadstoffausstoß zum Vorteil der gesamten Stadtgesellschaft bei – eine mustergültige Win-Win-Situation!“

    Die Beschleunigung der Buslinien 56 und 166 war das neunte Projekt dieser Art, dass die Stadtwerke München (SWM) und die MVG zusammen mit dem Baureferat, dem Kreisverwaltungsreferat, dem Referat für Arbeit und Wirtschaft und dem Referat für Stadtplanung und Bauordnung seit dem Grundsatzbeschluss zum Busbeschleunigungsprogramm des Stadtrats im Jahr 2005 umgesetzt haben.

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