Freitag, 29.07.2016

    Buszug-Offensive: MVG nimmt 15 weitere Gespanne in Betrieb; Flotte wächst auf 46 Fahrzeuge

    Ab Montag, 1. August setzt die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) 15 weitere Buszüge ein. Die fabrikneuen Gespanne bestehen jeweils aus einem Normalbus sowie einem Personenanhänger und ergänzen die bereits bestehende Buszug-Flotte.

    Ab Montag, 1. August setzt die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) 15 weitere Buszüge ein. Die fabrikneuen Gespanne bestehen jeweils aus einem Normalbus sowie einem Personenanhänger und ergänzen die bereits bestehende Buszug-Flotte. Damit verfügt die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) nun schon über 37 Buszüge im eigenen Bestand. Ferner werden neun Gespanne von privaten Bus-Kooperationspartnern eingesetzt. Mit insgesamt 46 Fahrzeugen dürfte es sich inzwischen um die größte Buszug-Flotte überhaupt handeln. Angepeilt wird über die nächsten Jahre eine Stückzahl von ca. 100 Fahrzeugen, um dem wachsenden Fahrgastaufkommen gerecht zu werden. Lieferant der neuen Fahrzeuge ist die MAN Truck & Bus Deutschland. Der Hersteller konnte sich in einer europaweiten Ausschreibung durchsetzen. Die Stadtwerke München (SWM) haben rund 7 Millionen Euro in die neuen MVG-Busse investiert.

    Noch mehr Platz im Türbereich

    Die ca. 23 Meter langen Buszüge sind wahre Raumwunder: Sie bieten rund 30 Prozent mehr Kapazität (130 Plätze) als Gelenkbusse und sind damit bestens geeignet für die Spitzennachfrage im Berufs- und Schülerverkehr, besonders stark genutzte Linien und Schienenersatzverkehre (SEV). Selbstverständlich sind Zugfahrzeug und Anhänger behindertengerecht ausgestattet (jeweils Kneeling-Funktion und Klapprampe), videoüberwacht, klimatisiert und mit Info-Monitoren ausgestattet. Die jetzt ausgelieferten Zugfahrzeuge bieten außerdem mehr Platz an der zweiten Tür: Dort wurde ein zusätzlicher Multifunktionsbereich geschaffen, indem zwei Sitzplätze durch Klappsitze ersetzt wurden. Dadurch entsteht an Türe 2 auch der vorgeschriebene zusätzliche Stellplatz für Rollstuhlfahrer. Die Buszüge entsprechen dem gegenwärtig anspruchsvollsten europäischen Abgasstandard Euro 6 und verfügen über Rußfilter und Stickoxidkatalysator.

    MVG-Chef Herbert König: „Unsere Buszüge schaffen mehr Platz. Sie bieten 30 Prozent mehr Kapazität und sind deswegen das beste Mittel im Kampf gegen Engpässe bei weiter steigenden Fahrgastzahlen. Wir bauen unser Busangebot damit auch besonders wirtschaftlich weiter aus und steigern erneut die Attraktivität des ÖPNV. Das ist und bleibt der wirksamste Beitrag für ein gutes Stadtklima.“

    Die neuen Buszüge werden ab Montag, 1. August zunächst im Schienenersatzverkehr (SEV) auf der Linie 15/25 eingesetzt. Ab Mitte September werden sie die Kapazität auf den Buslinien 51, 151, 53, 56, 57, 60, 140, 141, 160, 170, 192, 193 und 197 verbessern. Auf diesen 13 MVG-Buslinien werden die 46 vorhandenen Fahrzeuge derzeit bzw. ab September eingesetzt. Weitere zehn Buszüge sind bereits bestellt.

    Neben den eigenen Bussen setzt die MVG auch weiterhin zahlreiche Busse privater Partner-Unternehmen ein. Im Berufsverkehr fahren derzeit insgesamt rund 460 Busse im MVG-Busnetz.

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