Sonntag, 10.09.2017

    MVG-Stellungnahme zum „Warn-Signal“ von Verdi

    In ihrer Medieninformation „Warn-Signal an die Geschäftsführung der MVG“ vom 08.09.2017 stellt Verdi das vorliegende Arbeitgeber-Angebot nicht zutreffend dar. Die Geschäftsführung der MVG nimmt zu den Aussagen der Gewerkschaft wie folgt Stellung:

    • Die angebotene Arbeitszeiterhöhung von 38,5 auf 40 Stunden ist freiwillig und jährlich zu- bzw. abwählbar.

    • Die Arbeitszeiterhöhung wäre mit einer erheblichen Gehaltssteigerung um bis zu 14 Prozent verbunden.

    • Das Arbeitsgeber-Paket umfasst auch neue Entwicklungs- und Qualifikationsperspektiven, um den Fahrerberuf weiter aufzuwerten.

     

    Werner Albrecht, Geschäftsführer Personal und Soziales bei SWM und MVG: „Die Gewerkschaft verteufelt die vorgeschlagene Arbeitszeitverlängerung zu unrecht. Es geht um lediglich 17 Minuten Mehrarbeit pro Tag, noch dazu freiwillig und individuell gestaltbar. Jeder Beschäftigte hätte die freie Wahl. Schade, dass Verdi diesen zukunftsgewandten Weg nicht mitgehen will und sich ausschließlich auf die Ablehnung der optionalen Arbeitszeitverlängerung konzentriert.“

    Ingo Wortmann, SWM Geschäftsführer Verkehr und MVG-Chef: „München wächst, die Lebenshaltungskosten steigen – gerade auch für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Fahrdienst. Daher brauchen wir ausdifferenzierte Abschlüsse jenseits des alten Schwarz-Weiß-Denkens. Gutes Geld bei überschaubarer Mehrarbeit erleichtert unseren Beschäftigten das Leben in München und macht die MVG auch als Arbeitsgeber attraktiver. Das ist notwendig, um für die weiteren, aufgrund des Stadtwachstums erforderlichen Angebotsverbesserungen genügend Fahrpersonal zu gewinnen.“

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