Mittwoch, 03.01.2018

    MVG zu AZ-Artikel „Super-Bus ohne Fahrgäste“

    Der Artikel „Super-Bus ohne Fahrgäste“ auf Seite 8 der heutigen Abendzeitung (AZ) lässt kaum ein gutes Haar an der zum Fahrplanwechsel eingeführten Verlängerung der Linie 153. Die von der AZ als „neue Superbus-Linie“ und „Stolz der MVG“ bezeichnete Verbindung werde nicht angenommen („Geisterbus“) und liefe nicht rund. Dazu stellt die MVG fest:

    Der negative Tenor des Artikels ist nicht nachvollziehbar. Wie wir der AZ mitgeteilt hatten, dauert es erfahrungsgemäß zwei Jahre, bis sich eine neue Buslinie etabliert hat. Zum Zeitpunkt der Anfrage war die Verlängerung jedoch gerade einmal zehn Tage in Betrieb, noch dazu im Trubel der Vorweihnachtszeit. Daher ist es schlichtweg zu früh für ein fundiertes Urteil über das neue Angebot. Alle Erfahrung zeigt: Die Fahrgäste entdecken neue Linien erst nach und nach für sich. Die MVG unterstützt dies mit verschiedenen Kommunikationsmaßnahmen (etwa ein eigenes Faltblatt mit Linienverlauf und Fahrplan).
     
    Zur Kritik an provisorischen Haltestellen: Solche Lösungen zur Einführung eines neuen Angebots sind nichts Ungewöhnliches. Sie werden in Kauf genommen, um den Ausbau des ÖPNV möglichst schnell und unbürokratisch vorantreiben zu können. Angesichts der Wachstumsraten in München hat das für uns oberste Priorität. Ferner können sich bei einem neuen Angebot noch Änderungen etwa des Linienwegs oder der Haltepositionen ergeben. Wo derzeit noch Nachbesserungen erforderlich sind, werden diese in absehbarer Zeit erledigt (Wegweisung Maillingerstraße).

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