Mittwoch, 21.03.2018

Romanplatz: Stadtrat genehmigt Umgestaltung

Der Stadtrat hat dem Umbau des Romanplatzes heute abschließend zugestimmt. Die Vollversammlung genehmigte die von den Stadtwerken München (SWM) vorgelegte Gesamtplanung. Die Bauarbeiten sollen ab Frühjahr 2019 stattfinden, erste Vorarbeiten bereits heuer.

Die Pläne sehen im Wesentlichen vor, die durch die Radwege eingefasste Platzmitte völlig neu zu gestalten. Das gesamte Areal samt der Bushaltestelle am östlichen Fahrbahnrand wird mit höherwertigen Bodenbelägen ausgestattet. Die neue Tram-Station und die Bushaltestelle erhalten Wartebereiche mit Unterständen, die speziell für den Romanplatz konzipiert wurden und den ÖPNV-Knotenpunkt gestalterisch akzentuieren (siehe Simulation). Ferner ist eine Begrünung der Tram-Station mit Bäumen geplant. Umgesetzt wird darüber hinaus das notwendige dritte Gleis für die Straßenbahn in der Platzmitte.

Zusätzlich soll die Grünfläche im Nordosten des Romanplatzes an der Volksgartenstraße gemäß des Ergebnisses des 2015/2016 durchgeführten Gestaltungswettbewerbs umgestaltet werden. Hier ist unter Beibehaltung des einrahmenden Baumbestandes eine gestalterische Aufwertung zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität vorgesehen. Das marode Stationshaus in der Tram-Wendeschleife wird abgerissen. Das Kommunalreferat wurde beauftragt, die Realisierung eines Neubaus zu prüfen.

Die ursprünglich angestrebte Erneuerung des Erscheinungsbildes von Hauskante zu Hauskante einschließlich der öffentlich genutzten, privaten Flächen vor den Gebäuden kommt nicht zum Tragen. Grund dafür ist, dass weder auf der westlichen noch auf der östlichen Platzseite ein einheitliches Votum der privaten Eigentümer zu einer Beteiligung an der Neugestaltung erzielt werden konnte. 

Ingo Wortmann, SWM Geschäftsführer Mobilität und Chef der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG): „Es liegt in der Natur der Sache, dass der Romanplatz auch künftig eine Verkehrsdrehschreibe sein wird. Dennoch ist das Ziel aller Beteiligten, dem Knotenpunkt wieder so etwas wie eine Seele einzuhauchen. Die Neugestaltung soll dem Platz soweit wie möglich eine eigene Identität geben. Gleichzeitig erhält der ÖPNV mehr Platz, was angesichts der steigenden Nachfrage und unseres Plans zum Einsatz längerer Züge auch dringend geboten ist. Auch und gerade die neue Tram-Station wird ihren Teil zu einem attraktiven Erscheinungsbild des Romanplatzes beitragen.“

Die Durchführung der Gesamtbaumaßnahme wurde vom Baureferat an die SWM übergeben, nachdem die SWM ohnehin Bauherr der parallel durchzuführenden Gleiserneuerung/-erweiterung sind. Noch heuer sind erste Vorbereitungsarbeiten zum Umbau des Platzes geplant. Dazu gehört vor allem der Bau einer provisorischen Wendeschleife für die Tramlinien 16 und 17 an der Nibelungenstraße, wo die Züge während der Bauzeit im Jahr 2019 vorzeitig wenden werden. Außerdem müssen am Romanplatz Wasserleitungen verlegt werden, um Platz für die Bauarbeiten zu machen. Voraussichtlich im Frühjahr 2019 sollen die Gleisbauarbeiten samt Neugestaltung der Tramstation in der Platzmitte beginnen. Der Abschluss des Umbaus inklusive aller erforderlichen Straßenbauarbeiten ist bis spätestens Herbst 2020 vorgesehen.

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