Montag, 14.10.2019

Neue U-Bahnstrecke U9: Keine „Kosten-Explosion“

Zur heutigen Berichterstattung zur U9 in Münchner Merkur („Kosten für die U9 steigen weiter“) und tz („Kosten-Explosion bei U9-Bahnhof“) stellen SWM und MVG klar:

Bei der geplanten U9-Station am Hauptbahnhof gibt es nach aktuellem Planungsstand keine Kostensteigerung. Für die sog. Vorhaltemaßnahme am Hauptbahnhof werden insgesamt 393 Millionen Euro veranschlagt. Wie der Stadtratsvorlage zu entnehmen ist, setzt sich diese Summe aus einem Kostenblock für die eigentliche Vorhaltemaßnahme (250 Mio. Rohbau, 50 Mio. Risikopuffer, 16 Mio. Projektsteuerung) und einem Kostenblock für die sog. Zusammenhangsmaßnahmen (77 Mio.) zusammen.

Planungskosten für Gesamtstrecke
Die in der Berichterstattung genannte Gesamtsumme von 493 Millionen Euro beinhaltet zusätzlich die Kosten für die Vorplanung der U9-Gesamtstrecke (10,5 Kilometer mit sieben U-Bahnhöfen) im Zeitraum von 2020 bis 2025. Der Stadtrat wird in der Beschlussvorlage gebeten, sowohl dem Bau der Vorhaltemaßnahme für den U9-Bahnhof am Hauptbahnhof als auch den Kosten für die Vorplanung der gesamten U9 zu den genannten Konditionen zuzustimmen.

Bei der 2. S-Bahn-Stammstrecke wurden zahlreiche Optimierungen durchgeführt. Dazu zählen neben der integrierten Gesamtlösung am Hauptbahnhof mit U9 im Wesentlichen die Verlegung der geplanten S-Bahnstation am Ostbahnhof zur Friedenstraße und das geänderte Rettungskonzept mit dritter Tunnelröhre. Die Inbetriebnahme der 2. Stammstrecke verschiebt sich dadurch auf 2028.
 

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