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Freitag, 11.09.2020

Neue Fahrpreise im MVV zum Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2020

Die MVV-Gesellschafterversammlung hat in ihrer heutigen Sitzung einstimmig eine Fahrpreisanhebung um durchschnittlich 2,8 Prozent beschlossen. Beim Zonentarif beträgt die Preisanpassung im Durchschnitt 2,7 Prozent, bei den Zeitkarten durchschnittlich 2,9 Prozent. Die Anhebung orientiert sich an den gestiegenen Kosten sowie an der allgemeinen Verbraucherpreisentwicklung.

Bei der heute beschlossenen Preisanhebung handelt es sich um die erste Tarifanpassung im MVV seit drei Jahren, die Fahrpreise waren zuletzt Ende 2017 erhöht worden. Mit der umfassenden Tarifreform zum 15. Dezember 2019 wurden die Fahrgäste, vor allem im Bereich der Zeitkarten und Abonnements, entlastet. Eine einfachere Tarifstruktur, günstigere Preise für die Mehrheit der Haushalte und ein größerer Geltungsbereich bei vielen Tickets sorgen seither dafür, dass Fahrten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln für die Fahrgäste attraktiver sind. Dies konnte zuletzt durch das MVV-Kundenbarometer nachgewiesen werden.

„Eine moderate Anpassung der Fahrkartenpreise ist angesichts der in allen Bereichen gestiegenen Kosten erforderlich“, so MVV-Geschäftsführer Dr. Bernd Rosenbusch. „Nur durch Ausgleich der gestiegenen Kosten ist es uns möglich, unseren Fahrgästen weiterhin ein attraktives Leistungsangebot zu gewährleisten, es weiter auszubauen und die hohen Qualitätsstandards zu halten.“

Bei den Einzelfahrscheinen kommt es zu folgenden Änderungen (Auszug):

  • Der Preis der Einzelfahrkarte Kurzstrecke bleibt unverändert, der Preis der Einzelfahrkarte für die Zone M / 2 Zonen wird um 10 Cent auf künftig 3,40 Euro erhöht.
  • Der Preis der Streifenkarte wird von bisher 14,00 Euro auf 14,60 Euro angehoben, der Preis der Streifenkarte U21 von bisher 7,70 Euro auf künftig 8,00 Euro – dies sind 6 Cent bzw. 3 Cent pro Streifen.
  • Die Preise der Tageskarten werden zwischen 1,2 Prozent und 2,3 Prozent angehoben. So wird beispielsweise der Preis der Gruppen-Tageskarte für die Zonen M - 5 von 24,30 Euro auf 24,70 Euro erhöht. Der Preis der Single-Tageskarte für die Zone M / 2 Zonen steigt um 10 Cent auf künftig 7,90 Euro. Die Preise für die Kinder-Tageskarte (3,20 Euro) und die Fahrrad-Tageskarte (3,00 Euro) bleiben unverändert.
     

Bis zum 31. März 2021 können die bis zum 12. Dezember 2020 geltenden Fahrkarten des Zonen- oder Kurzstreckentarifs (Einzel-, Tages- oder Streifenkarten) noch aufgebraucht werden. Fahrkarten des Zonen- oder Kurzstreckentarifs mit Preisangabe in Euro können – zeitlich unbegrenzt – gegen Aufzahlung zum neuen Preis umgetauscht oder gegen Bezahlung eines Bearbeitungsentgelts von 2,00 Euro je Bearbeitungsvorgang erstattet werden.

Bei den Zeitkarten und Abonnements kommt es zu folgenden Änderungen:

  • Die Preise der IsarCard-Monatskarten werden überwiegend um 3,3 Prozent bzw. um 3,5 Prozent angehoben. Der Preis der IsarCard-Monatskarte für die Zone M / 2 Zonen etwa steigt um 1,80 Euro von bisher 55,20 Euro auf künftig 57,00 Euro.
  • Die Preise der IsarCard-Wochenkarten werden um durchschnittlich 3,8 Prozent erhöht. So kostet etwa eine IsarCard-Wochenkarte für die Zone M / 2 Zonen künftig 17,80 Euro statt bisher 17,10 Euro. Die Wochenkarte für die Zonen M - 5 kostet künftig 60,30 Euro statt bisher 58,00 Euro.
  • Die Preise der Monatskarten IsarCard9Uhr bleiben unverändert, um auch weiterhin Fahrten außerhalb der Hauptverkehrszeiten zu fördern. Ebenso wird der Preis der IsarCardS nicht erhöht.
  • Die Preise der IsarCard65-Monatskarten werden durchschnittlich um 3,1 Prozent erhöht – beispielsweise für die Zone M / 2 Zonen von bisher 46,40 Euro auf künftig 47,80 Euro.
     

Dabei erfolgt die Preisanpassung 

  • für IsarCard-Wochenkarten und -Monatskarten zum 13.12.2020, 
  • für Wochenkarten der Ausbildungstarife zum 14.12.2020,
  • für Monatskarten der Ausbildungstarife sowie für Abonnements mit monatlicher Zahlung zum 01.01.2021.
  • Abonnements mit jährlicher Zahlung gelten – ohne Zahlung eines Aufpreises – bis zum Ablauf ihrer Geltungsdauer unverändert weiter.

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Matthias Korte
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