Tram im Münchner Norden

 
 

Verlängerung der Tram 23 und neue Tram 24

Bessere Mobilität für ein wachsendes Stadtquartier: Im Norden Münchens sind künftig immer mehr Menschen unterwegs. Deswegen soll dort der ÖPNV weiter ausgebaut werden. Die Stadtwerke München (SWM), die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) und die städtische Verwaltung haben vor, die bestehende Linie 23 durch das neue Viertel im Bereich der ehemaligen Bayernkaserne zu verlängern. Die neue Linie 24 wird zusätzlich geplant.

Wieso ist das Projekt notwendig?

  • Im Münchner Norden werden bis 2030 tausende neue Wohnungen gebaut
  • Zusätzlich entstehen in dem Gebiet viele Arbeitsplätze
  • Der ÖPNV muss sich diesem Wachstum anpassen

 

Der Norden Münchens gewinnt mehr und mehr an Attraktivität und Bedeutung. Zum einen, weil dort in den kommenden Jahren ein lebendiges Stadtquartier heranwachsen wird. Auf dem Gelände der ehemaligen Bayernkaserne entstehen ca. 5.500 neue Wohnungen für bis zu 15.000 Menschen. Zwei große Schulstandorte, Kindertagesstätten, soziale Einrichtungen, Geschäfte u.v.m. sind auf dem dortigen Areal in Freimann und dem östlich angrenzenden Gewerbegebiet an der Heidemannstraße in Planung.

In Milbertshofen wiederum wird im Bereich der früheren Kronprinz-Rupprecht-Kaserne das Forschungs- und Innovationszentrum (FIZ) von BMW in mehreren Bauphasen massiv erweitert. Der ausgebaute Standort soll in der Gesamtentwicklung bis 2050 ca. 15.000 Angestellte beschäftigen.

Mit dem Wachstum steigt vor Ort auch der Bedarf an einer attraktiven und leistungsfähigen Verkehrsanbindung. Mehr Menschen bedeuten einen höheren Anspruch an den öffentlichen Nahverkehr und die Notwendigkeit, diesen auszubauen.

Nur so kann der ÖPNV das zunehmende Fahrgastaufkommen nachhaltig bewältigen, den Anstieg des Kfz-Verkehrs in einem stark belasteten Straßennetz so gering wie möglich halten und gleichzeitig die Luftreinheit Münchens verbessern.

 

Was ist geplant?

Tram Münchner Norden Streckenverlauf Streckenverlauf Tram Münchner Norden © MVG

Die Tram im Münchner Norden hat folgende Bestandteile:

  • Im ersten Schritt wird die bestehende Tramstrecke von der Haltestelle Schwabing Nord (Frankfurter Ring) über die Bayernkaserne zum U6-Bahnhof Kieferngarten verlängert. Hier verkehrt zunächst die verlängerte Tramlinie 23.
  • Im zweiten Schritt entsteht eine weitere Neubaustrecke zwischen der Bayernkaserne und dem U2-Bahnhof Am Hart. Nun fährt die Tramlinie 23 von Schwabing Nord kommend durch die Bayernkaserne Richtung Am Hart. Die Linie 24 pendelt auf der neuen Querverbindung zwischen Kieferngarten und Am Hart.
     

Die geplante „Tram Münchner Norden“ ist insgesamt ca. 5,7 km lang und verläuft in den Stadtbezirken Schwabing-Freimann und Milbertshofen-Am Hart. Sie hat 12 neue Haltestellen. Das Projekt ist ein zentraler Baustein des Nahverkehrsplans der Landeshauptstadt München.

So begünstigt der Tram-Ausbau das Quartier:

  • Fahrgäste haben an den Endpunkten Kieferngarten und Am Hart die Möglichkeit zum bequemen Umstieg auf Bus und U-Bahn. Zudem werden neue Verbindungen zwischen der Parkstadt Schwabing / Domagkpark, Milbertshofen / Am Hart und Fröttmaning / Garching möglich.
  • Zur Überquerung der Gleisanlagen des DB-Nordrings entsteht ein Brückenbauwerk, welches auch eine neue Geh- und Radwegverbindung von der Bayernkaserne in die Parkstadt Schwabing bietet. Durch diese attraktive Fahrradhauptroute ist künftig eine direkte und schnelle Verbindung zur Innenstadt gegeben. 
  • Mit der Entscheidung des Stadtrats vom März 2021 für die Tram 24 anstelle einer Schnellbusverbindung ist im Bereich zwischen Kieferngarten und Am Hart zudem abschnittsweise ein Rasengleis möglich.

 

Streckenverlauf (Karte zoombar/verschiebbar)

Eckdaten & Zeichenerklärung

Streckengrafik Tram Münchner Norden Legende

 

Video: Geplanter Streckenverlauf entlang der Heidemannstraße

 

FAQ - Häufig gestellte Fragen

Allgemeine Fragen

Warum braucht es die neue Tramverbindung von Schwabing Nord zum Kieferngarten sowie zwischen Am Hart und Kieferngarten? Könnte diese Strecke nicht einfach ein Bus befahren?

Die Kapazität der Tram ist gegenüber Bussen deutlich höher. Zudem handelt es sich bei der neuen Strecke um die Verlängerung einer bestehenden Tramlinie. Das hat den Vorteil, dass Fahrgäste beispielsweise am heutigen Endpunkt der Tram 23 in Schwabing Nord künftig nicht mehr umsteigen müssen. Diverse Untersuchungen der Verkehrsforschung sind darüber hinaus zu dem Ergebnis gekommen, dass schienengebundene Verkehrsmittel wie die Trambahn aus Fahrgastsicht attraktiver sind als beispielsweise Busse.

Wird die neue Straßenbahn auf einer eigenen Trasse fahren oder in den Kfz-Verkehr integriert sein?

Die Planung sieht vor, dass die Tram auf einer eigenen Trasse geführt wird. Für einen pünktlichen, schnellen und zuverlässigen Betrieb ist es erforderlich, dass der Gleiskörper getrennt vom übrigen motorisierten Individualverkehr verläuft. Durch den so genannten besonderen Bahnkörper wird die Qualität des Trambetriebs gesichert. Mögliches Fehlverhalten anderer Verkehrsteilnehmer oder störende Umstände (z. B. wegen Nichtbeachtung der Straßenverkehrsordnung, Parken in zweiter Reihe, Lieferverkehre, Unfälle, unerlaubte Überholmanöver sowie Baustellen- und Umleitungsverkehre) können so den Trambetrieb nicht beeinträchtigen.

Verursacht die Tram eine höhere Auslastung auf der U-Bahnlinie U6?

Die Tramlinien 23 und Tram 24 haben eine Erschließungsfunktion zwischen den U-Bahnlinien U2 und U6. Aus ähnlichen Projekten wissen wir, dass die Auswirkungen auf die Fahrgastzahlen der U-Bahn gering sind. Bei bestimmten Verbindungen können die U-Bahnen, besonders im Innenstadtbereich, sogar durch die Tram entlastet werden, weil nun bereits weit im Norden eine attraktive Verbindung zwischen U2 und U6 durch die Tram entsteht. Ein Umweg mit der U-Bahn und ein Umsteigen in den Innenstadt-Knotenbahnhöfen ist damit in vielen Fällen vermeidbar.

Ist die Tram noch erforderlich, wenn die U-Bahn-Querverbindung U26 umgesetzt wird?

Die beiden Verkehrssysteme Tram und U-Bahn haben unterschiedliche Funktionen und können sich gut ergänzen. Eine neue Tramstrecke dient überwiegend der Erschließung und Verbindung von Stadtquartieren. Die U-Bahn wiederum ist Teil des Schnellbahnsystems zur Fahrgastbeförderung über längere Strecken mit entsprechend größeren Haltestellenabständen.

Wurde bei der Planung auch die Frankfurter-Ring-Seilbahn bedacht, die aktuell untersucht wird?

Die Tramtrasse quert den Frankfurter Ring höhengleich und in nahezu rechtem Winkel. Die Freihaltebereiche der in Untersuchung befindlichen Seilbahn parallel zum Frankfurter Ring wurden berücksichtigt.

Wie hoch sind die Bau- und Betriebskosten für die Tram?

Zu den Kosten können im Moment aufgrund des aktuellen Planungsstandes noch keine konkreten Angaben gemacht werden. Sobald belastbare Kostenermittlungen vorliegen, wird damit zunächst der Stadtrat befasst und anschließend die Öffentlichkeit informiert.

Entstehen durch die Tram zusätzliche Lärmbelastungen?

Im Rahmen des anstehenden Planfeststellungsverfahrens werden die Belange des Schall- und Erschütterungsschutzes in einem eigenen Gutachten betrachtet. Die zur Einhaltung der Grenzwerte der einschlägigen Immissionsschutzverordnung erforderlichen Schallschutzmaßnahmen (z. B. Schallschutzfenster) werden im Planfeststellungsverfahren ermittelt und festgelegt.

Wie können sich die Anwohner an den Planungen beteiligen?

Ziel der SWM bei der Planung von Infrastrukturprojekten ist es, die Öffentlichkeit laufend über den Projektstand zu informieren. Die Ideen und Vorschläge der Bürger werden geprüft und ggf. in die Planung aufgenommen. Aufgrund von baulichen, betrieblichen oder wirtschaftlichen Zwängen kann jedoch nicht jedes Anliegen berücksichtigt werden. Im Zuge des Planfeststellungsverfahrens besteht für Bürger die Möglichkeit, die Planungsunterlagen einzusehen und ggf. Einwände zu formulieren.

Wie wird die Barrierefreiheit bzw. ein ebenerdiger Einstieg in die Züge sichergestellt? Welche Bahnsteighöhen sind vorgesehen?

Ziel der SWM ist es, auf der Neubaustrecke einen neuen barrierefreien Haltestellen-Ausbaustandard zu etablieren. Geplant ist ein Haltestellenbord von bis zu 25 cm, um einen barrierefreien Zustieg zu ermöglichen. Gleichzeitig soll auch der Spalt zwischen Bahnsteigkante und Zug verringert werden. Weitere Bestandteile der Planungen sind Bodenindikatoren und taktile Leitsysteme sowie Fahrgastinformationssysteme mit Sprachausgabe für Sehbehinderte.

Wer ist an der Planung und Bauausführung der Tramtrasse beteiligt?

Unter Federführung der SWM/MVG wirken an der aktuellen Planung die Fachabteilungen der städtischen Referate mit, u. a. des Referats für Stadtplanung und Bauordnung, des Baureferats, des Mobilitätsreferats und des Kreisverwaltungsreferats. Im Planungsprozess zum Brückenbauwerk über die Gleisanlagen des DB-Nordrings ist die Deutsche Bahn AG eingebunden.

Betriebskonzept

Wie stehen Tram 23 und Tram 24 in Verbindung zueinander?

Der neue Abschnitt der Tram 23 von Schwabing Nord über das Stadtquartier Bayernkaserne und weiter bis zum U-Bahnhof Kieferngarten wird als erstes realisiert. Im zweiten Schritt kommt die Neubaustrecke zwischen der Bayernkaserne und dem U-Bahnhof Am Hart dazu. Ab diesem Zeitpunkt wird die Tram 23 Richtung Am Hart statt zum Kieferngarten fahren. Die Tram 24 übernimmt dafür die Querverbindung zwischen Am Hart und Kieferngarten. Zwischen Bayernkaserne und Am Hart fahren beide Linien parallel.

Wie sieht das Betriebskonzept für die Tram aus?

Nach derzeitigem Planungsstand verkehren die Tramlinien 23 und 24 auf der Neubaustrecke tagsüber jeweils im 10-Minuten-Takt (Spät- und Abendverkehr analog zum übrigen Münchner Tram-Netz). Bis zur Fertigstellung des am 03.03.2021 vom Stadtrat (Zwischenbericht Nahverkehrsplan) beschlossenen Streckenabschnitts zwischen Bayernkaserne und Am Hart wird die Tram 23 bis zum Kieferngarten geführt. Später übernimmt die Tram 24 den Abschnitt Am Hart – Kieferngarten, während die Tram 23 ab der Bayernkaserne Richtung Am Hart fährt.

Warum wird die Tram 23 nach Westen zur U2 geführt, wenn die Tram 24 die U2 mit der U6 verbindet?

Untersuchungen haben gezeigt, dass die Strecke Bayernkaserne – Am Hart der nachfragestärkste Abschnitt ist. Daher werden hier nach derzeitigem Planungsstand mit der Tram 23 und 24 künftig zwei Linien verkehren. Aufgrund der unterschiedlichen Realisierungszeiträume wird die Tram 23 bis zur Fertigstellung des Abschnitts Bayernkaserne – Am Hart von Schwabing Nord zunächst zum Kieferngarten fahren.

Wie wird die Tram mit anderen Verkehrsmitteln verknüpft?

Im Streckenabschnitt von Schwabing Nord bis zum Kieferngarten sind Umsteigemöglichkeiten zum Bus am Frankfurter Ring, bei der Maria-Probst-Straße, am Stadtplatz Bayernkaserne, an der Paul-Hindemith-Allee und in der Kieferngartenstraße vorgesehen. Eine Verknüpfung zur U6 ist mit der geplanten Wendeschleife Kieferngarten berücksichtigt.

Mit welcher Fahrgastnachfrage ist zu rechnen und kann die Kapazität gesteigert werden?

Im Bereich des neuen Stadtquartiers Bayernkaserne wird anhand der aktuellen Nachfrage-Prognosen davon ausgegangen, dass täglich ca. 8.000 Fahrgäste die neue Tramverbindung nutzen werden. In Abhängigkeit von der Entwicklung des Fahrgastaufkommens könnte der anfängliche 10-Minuten-Takt im Bereich Schwabing Nord – Bayernkaserne durch die Weiterführung einer Linie vom Scheidplatz verdichtet werden. Auch durch den Einsatz größerer Fahrzeuge kann bei Bedarf die Kapazität erhöht werden. Im Abschnitt zwischen Bayernkaserne und Am Hart ist noch einmal mit einer deutlich höheren Nachfrage zu rechnen. Hier ist von Anfang an ein 5-Minuten-Takt durch die Linien 23 und 24 vorgesehen. Im Bereich Münchner Freiheit – Schwabing Nord bleibt der Takt der Linie 23 davon unverändert bestehen.

Wie ist die Schleife Am Hart geplant, um die mögliche Tram Y Nord anzubinden?

Die Planungen zur Tram 24 und damit auch zur Wendeschleife Am Hart laufen momentan. Eine mögliche Weiterführung (Tram Y-Nord) wird hierbei berücksichtigt.

Wird die neue Tram auch durch die Parzivalstraße fahren?

Die Linie 24 soll nach aktuellem Planungsstand zwischen Am Hart und Kieferngarten verkehren. Eine direkte Streckenführung in die Innenstadt ist nicht vorgesehen. Die Linie 23 wiederum wird von Am Hart über Bayernkaserne und Schwabing Nord zur Münchner Freiheit geführt. Eine Verbindung durch die Parzivalstraße soll nach aktuellem Planungsstand durch eine der heute am Scheidplatz endenden Linien hergestellt werden.

Werden die Neubaustrecken auf breitere und längere Fahrzeuge ausgelegt?

Bei der Planung ist ein möglicher Einsatz von bis zu 2,65 m breiten und bis zu sechsteiligen Tramfahrzeugen (Haltestellenlänge 56 m) berücksichtigt.

Wie verändert sich das Busnetz? Bleibt die Haltestelle Euroindustriepark Nord erhalten?

Die bestehenden Buslinien werden an die neuen Tramlinien angepasst, um Parallelverkehr soweit wie möglich zu vermeiden. Aufgrund der geplanten Tram-Haltestellen am Werner-Egk-Bogen und an der Paul-Hindemith-Allee ist die Bus-Haltestelle Euroindustriepark Nord zukünftig nicht mehr erforderlich.

Welche Anpassungen werden an der Wendeschleife Schwabing Nord nötig?

Die bestehende Tram 23 wird im Zulauf zur Haltestelle Schwabing Nord auf zwei Gleise ausgebaut. Gleichzeitig werden die Haltestellen vor der Wendeschleife verlängert und die Wendeschleife dadurch weiter Richtung Norden verschoben. Dies geht einher mit der Anpassung der bestehenden Rad- und Fußwege und einer generellen Aufwertung der Freiflächen.

Radwegeführung

Wird die begleitende Radwegverbindung gemäß dem Radentscheid ausgeführt?

Die vorliegende Planung wurde mit den zuständigen städtischen Referaten und den Interessensvertretern abgestimmt. Sie berücksichtigt, soweit technisch und geometrisch möglich, die Vorgaben des Radentscheids. Einschränkungen gibt es unter anderem bei angrenzenden privaten Grundstücken. Die neue Radwegverbindung über das geplante Brückenbauwerk wird als einheitlich verlaufender Zweirichtungsradweg westlich der Tramtrasse vom Frankfurter Ring bis in das neue Stadtquartier Bayernkaserne verlaufen.

Besteht die Möglichkeit, mit dem Rad von der neuen Brücke aus zur Maria-Probst-Straße zu gelangen?

Die Brückenrampe endet auf dem Höhenniveau der Maria-Probst-Straße, was einen Anschluss an die dort bestehenden Radwege ermöglicht.

Wie werden die Radwege in der Heidemannstraße gestaltet?

Entlang der Heidemannstraße sind 2,30 Meter breite Radwege geplant, die durch einen Bordstein baulich von den beiden Fahrbahnspuren abgesetzt sind. Die Radwege verfügen zudem über einen Sicherheitsraum zur Fahrbahn von einem halben Meter.

Ist eine Brücke für Radfahrer und Fußgänger über den Frankfurter Ring möglich?

Nördlich der Wendeschleife an der Haltestelle Schwabing Nord wird die Trambahn zukünftig den Frankfurter Ring niveaugleich queren. Für den Radverkehr ist die Querung westlich der Tramgleise mittels Ampel vorgesehen, Fußgänger können sowohl östlich als auch westlich der Gleise den Frankfurter Ring überqueren. Der Bau einer Brücke oder eines Tunnels an dieser Stelle gestaltet sich schwierig, da der Platz für eine Rampe fehlt, die auch hinsichtlich der Barrierefreiheit nicht zu steil sein darf.

Allgemeine Auswirkungen auf den mobilen Individualverkehr

Wurde zum Projekt Tram 23 eine Untersuchung erstellt, die die erhöhte Verkehrsbelastung berücksichtigt?

Im Rahmen von verkehrstechnischen Untersuchungen wurden die Leistungsfähigkeiten der betroffenen Kreuzungen ermittelt. Sie werden Bestandteil des anstehenden Planfeststellungsverfahrens sein. Grundlage der Verkehrsuntersuchungen sind Prognosewerte zur zukünftigen Verkehrsentwicklung der Landeshauptstadt München. Das Verkehrsaufkommen durch die Wohnraumentwicklung in der Bayernkaserne ist darin berücksichtigt.

Wird die Tram an Ampelanlagen bevorzugt?

Eine Beschleunigung der Tramlinien durch bedarfsgerechte Ampelschaltungen ist von Anfang an vorgesehen. Das ist Voraussetzung für einen leistungsfähigen, zuverlässigen und attraktiven ÖPNV.

Bayernkaserne

Wie viele Haltestellen der neuen Tram soll es im Bereich Bayernkaserne für 15.000 Menschen geben?

Die zentrale Tramhaltestelle liegt im Bereich des zukünftigen Stadtplatzes der Bayernkaserne. Zudem befinden sich im nördlichen Einzugsgebiet der Bayernkaserne in der Heidemannstraße zwei weitere Tramhaltestellen.

Warum liegt die Wendeschleife am Kieferngarten und nicht im Gebiet der Bayernkaserne?

Durch die Verknüpfung der Tram mit der U6 am Kieferngarten kann eine bessere Netzwirkung mit höherem Fahrgastpotenzial erreicht werden. Daher ist im Bereich der Bayernkaserne keine Wendeschleife vorgesehen bzw. im Bebauungsplan berücksichtigt.

Warum wird die Bayernkaserne nicht auf der Westseite an die U2 (Am Hart) angeschlossen?

Da der Streckenabschnitt Bayernkaserne - Am Hart der nachfragestärkste Abschnitt ist, hat der Stadtrat am 03.03.2021 (Zwischenbericht Nahverkehrsplan) die Tram 24 beschlossen. Untersuchungen haben gezeigt, dass diese verkehrliche Erschließung die beste Variante darstellt.

Heidemannstraße

Was ändert sich für den Kfz-Verkehr in der Heidemannstraße?

Auch nach dem Bau der neuen Tramstrecke zum Kieferngarten wird für den Kfz-Verkehr genügend Fläche berücksichtigt. So werden beispielsweise in der Heidemannstraße, wo bereits vorhanden, weiterhin zwei Fahrstreifen verbleiben. Um den erforderlichen Platz für die neue Tramtrasse zu gewinnen, soll der Straßenraum verbreitert werden. Zudem ist an den Kreuzungen entlang der Tramtrasse ein Ausbau für eine ausreichende Leistungsfähigkeit geplant.

Wie kann die Heidemannstraße zweispurig bleiben, wenn die Tram noch dazu kommt?

Im Bebauungsplan Nr. 1989 (Bayernkaserne) ist bereits für einen Teil der Heidemannstraße eine Verbreiterung des Straßenprofils festgesetzt, um zusätzliche Verkehrsflächen zur Integration der Tramtrasse zu erhalten. Stellenweise sollen zudem Teilflächen von Grundstücken Dritter erworben werden.

Wie begründet sich die Gleislage in der Heidemannstraße? Kann die Stromleitung verlegt werden, um Platz zu gewinnen?

Alternative Streckenführungen, auch in Seitenlage, wurden für die Heidemannstraße geprüft, aber verworfen. Bei der vorliegenden Planung sind weiterhin zwei Fahrspuren je Richtung vorhanden. Die unterirdische Verlegung der Hochspannungsleitung (110 kV-Freistromleitung der DB) ist aufgrund von bautechnischen Zwängen und der zu erwartenden Kosten keine Alternative. In der aktuellen Planung ist eine Verbreiterung des Straßenraums auch unter Berücksichtigung der Hochspannungsleitung vorgesehen.

Wird die Tram in der Heidemannstraße auf Rasengleis fahren?

Gemäß Stadtratsbeschluss „Zwischenbericht Nahverkehrsplan“ vom 03.03.2021 sind in der aktuellen Planung die Tram 23 und 24 berücksichtigt. Durch den Entfall der Schnellbusverbindung kann in der Heidemannstraße größtenteils Rasengleis – anstelle einer asphaltierten Tram-/Bustrasse – vorgesehen werden.

Warum wird die Haltestelle Heidemannstraße nicht vor der Kreuzung angeordnet?

Wir gehen davon aus, dass sich die Frage auf die Haltestelle Paul-Hindemith-Allee in der Heidemannstraße bezieht. Infolge der Entscheidung des Stadtrats vom 03.03.2021 (Zwischenbericht Nahverkehrsplan) zur Planung der Tram 24 anstelle einer Schnellbusverbindung zwischen Am Hart und Kieferngarten wurde die Haltestelle Paul-Hindemith-Allee umgeplant. Die Haltestellen befinden sich nun jeweils vor der Kreuzung.

Gibt es in der Heidemannstraße gemeinsame Bus-/Tram-Haltestellen?

Gemeinsame Bus- und Tramhaltestellen sind in diesem Abschnitt nicht vorgesehen. Die Tramtrasse wird in der Heidemannstraße größtenteils als Rasengleis ohne Busbefahrung ausgeführt.

Gilt in der Heidemannstraße zukünftig Tempo 30?

Im von der Tramplanung betroffenen Abschnitt in der Heidemannstraße ist nach derzeitigem Planungsstand keine Tempo-30-Begrenzung vorgesehen.

Kieferngarten

Welche Lärmbelastung tritt im Bereich der Wendeschleife auf und was wird unternommen, um diese zu minimieren?

Im Rahmen des anstehenden Planfeststellungsverfahrens werden die Belange des Schall-/ Erschütterungsschutzes in einem eigenen Gutachten betrachtet. Die zur Einhaltung der Grenzwerte der einschlägigen Immissionsschutzverordnung erforderlichen Schallschutzmaßnahmen (z. B. Schallschutzfenster) werden im Planfeststellungsverfahren ermittelt und festgelegt. In der weiteren Planung wird zudem geprüft, ob stationäre Schmieranlagen gegen Kurvenquietschen anwendbar sind.

Wie kann die Verbindung zwischen Wendeschleife und U-Bahnhof attraktiver gestaltet werden (z. B. Überdachung)?

Da die Umsteigewege zwischen U-Bahn und Tram bei der vorliegenden Planung der Wendeschleife Kieferngarten relativ kurz sind, ist eine Überdachung nicht vorgesehen.

Was spricht gegen eine klassische Schleife am Kieferngarten?

Bei einer Wendeschleife mit Befahrung gegen den Uhrzeigersinn (klassische Schleife) würde das stadteinwärts führende Gleis nach der Wendung in der Kiefergartenstraße deutlich näher an der bestehenden Bebauung liegen als bei der vorliegenden Planung mit Wendung im Uhrzeigersinn. Darüber hinaus ist der Flächenverbrauch bei der aktuellen Planung mit innenliegenden und z. T. mit dem Bus kombinierten Haltestellen geringer. Für den Umstieg zur U-Bahn ergeben sich keine Nachteile.

Ist am Kieferngarten eine Erweiterung der Fahrradstellplätze geplant?

Bei der neuen Tram-Wendeschleife Kieferngarten ist eine neue MVG-Radstation vorgesehen. In Verbindung mit Carsharing-Stellplätzen trägt sie zur multimodalen Vernetzung der verschiedenen Verkehrsangebote bei.

Wie werden die durch den Abriss der P+R-Anlage und die durch die Errichtung der Wendeanlage entfallenden Stellplätze kompensiert?

Das Mobilitätsreferat kommt zum Ergebnis, dass der Entfall der PKW-Stellplätze aufgrund des hohen verkehrlichen Nutzens der neuen Tramtrasse hinnehmbar ist. Eine Überlastung des angrenzenden Wohngebiets ist nicht zu erwarten. Aufgrund des Entfalls der P+R-Anlage Kieferngarten wird das Mobilitätsreferat die Situation im ruhenden Verkehr beobachten und bei Bedarf Maßnahmen des Parkraummanagements ergreifen. Die P+R-Anlage Kieferngarten hat durch den Bau der P+R-Anlage in Fröttmaning ihre ursprüngliche Bedeutung verloren. Aus heutiger Sicht ist die Lenkung des Verkehrs in eine Wohnsiedlung nicht mehr zeitgemäß.

Behindert die Tram in der Kieferngartenstraße den übrigen Verkehr? 

Zwischen der Heidemann- und Burmesterstraße ist die Tramtrasse auf einem eigenen Gleiskörper mit Haltestelle vorgesehen. Nördlich der Burmesterstraße wird ein Gleis auf kurzem Abschnitt in der Kieferngartenstraße straßenbündig geführt. Der Radverkehr verläuft in der Tempo-30-Zone unverändert auf der Fahrbahn. Die Leistungsfähigkeit der Straßen wurde in einer Verkehrsuntersuchung nachgewiesen.

Wie kann eine Verbreiterung der Kieferngartenstraße erfolgen mit Rücksicht auf die Grünflächen?

Verkehrsinfrastrukturprojekte wie die Tram Münchner Norden sind in der Regel mit gewissen Eingriffen in Grünflächen verbunden. Über ein Gutachten, das Bestandteil des Planfeststellungsverfahren ist, werden Aspekte des Naturschutzes berücksichtigt. Dazu fanden auch bereits Gespräche mit der Unteren Naturschutzbehörde statt.

Anbindung DB-Nordring

Wird mit Bau der Brücke über den DB-Nordring eine Haltestelle zur Verknüpfung mit einem potenziellen S-Bahnhalt an dieser Stelle vorbereitet?

Die Planungen zum Bau der Brücke mit einer Umsteigemöglichkeit sind derzeit noch in Abstimmung. Eine Verknüpfung mit einem eventuellen S-Bahnausbau (z.B. 4-gleisig) am DB-Nordring soll dementsprechend offengehalten werden.

Kann die Brücke auch von Pkw und Bussen genutzt oder die Verbindung alternativ als Tunnel hergestellt werden?

Die neue Brücke ist für die Tram sowie den Fuß- und Radverkehr vorgesehen. Ein Tunnel stellt aufgrund der deutlich höheren planerischen und bautechnischen Anforderungen sowie der damit verbundenen höheren Kosten keine Alternative dar.

Was wird die Brücke kosten?

Die Kosten werden derzeit ermittelt. Sobald belastbare Zahlen vorliegen, werden wir darüber zunächst den Stadtrat und daraufhin die Öffentlichkeit informieren.

Warum führt die Brücke nur über den Nordring und nicht auch über den Frankfurter Ring?

Der Bau einer Brücke an dieser Stelle gestaltet sich schwierig. Die Platzverhältnisse südlich des Frankfurter Rings sind beengt, da sich dort die Wendeschleife sowie die Haltestelle befinden. Eine Brücke bräuchte aber eine möglichst flache und damit lange Rampe. Zudem würde eine derartige Querung die Planungs- und Baukosten deutlich verteuern.

Perspektivischer Streckenausbau / Linienführung

Warum endet die Tram nicht in Fröttmaning?

Untersuchungen bestätigten die Streckenführung bis Kieferngarten als die sinnvollste. Sie ermöglicht einen direkten Umstieg zu U-Bahn und zum Bus, die Tram erreicht so mehr potenzielle Fahrgäste. Der U-Bahnhof Kieferngarten kann zudem vom zentralen und südlichen Bereich des Stadtquartiers Bayernkaserne direkt erreicht werden. Die Tram stellt für Bewohnerinnen und Bewohner des Kieferngartens auch eine Alternative zur U6 dar.

Ein Linienbetrieb der Tram bis Fröttmaning ist nach den derzeitigen Erkenntnissen volkswirtschaftlich nicht darstellbar und damit nicht förderfähig. Das Nutzen-Kosten-Verhältnis sinkt unter 1, wenn die Wendeschleife östlich der U6 liegt. Die Siedlungsstruktur östlich der U6 ist vergleichsweise gering. Zudem ist das Gebiet bereits gut an die U6 am U-Bahnhof Kieferngarten angebunden. Das zu erwartende Fahrgastpotenzial und der verkehrliche Nutzen ist trotz der P+R Fröttmaning mit 1.276 Parkplätzen gering. Dem gegenüber stehen längere Fahrzeiten sowie zusätzliche Aufwendungen beim Fahrzeugeinsatz, Betrieb und Unterhalt. Die Wendeschleife Kieferngarten ist zudem unabhängig von einer eventuell möglichen Weiterführung erforderlich.

Spricht etwas dagegen, die Tram auf der bestehenden Maria-Probst-Straße Richtung Norden zu führen?

Im Vorfeld wurden verschiedene Trassenvarianten geprüft. Dabei hat sich ergeben, dass die Linienführung durch das geplante Wohngebiet auf dem Areal der heutigen Bayernkaserne den besten Erschließungseffekt besitzt.

Fährt die neue Tramlinie über die Rathenaustraße, z. B. mit Haltestelle am Gymnasium München Nord?

Die Linienführung Richtung Am Hart erfolgt über die Heidemannstraße bis zur Ingolstädter Straße. Anschließend verläuft die Strecke südlich der Eulerstraße und wird auf der Rathenaustraße fortgesetzt. Über den Knotenpunkt Rathenaustraße/Knorrstraße würde das Gymnasium München Nord erschlossen.

Besteht eine Verbindung der Tram Münchner Norden mit der Tram-Nordtangente?

Die Tram-Nordtangente ist eine geplante Verbindung von Neuhausen (Romanplatz) bis Bogenhausen (Effnerplatz/St. Emmeram), für die eine Neubaustrecke zwischen Elisabethplatz und Tivolistraße vorgesehen ist. Durch eine Verlängerung der Tram 23 über die Münchner Freiheit hinaus Richtung Süden wären attraktive Verbindungen möglich, etwa über die Maxvorstadt bis zum Hauptbahnhof/Stachus oder östlich Richtung Maxmonument/Max-Weber-Platz/Harlaching.

Könnte die Tram im Norden nach Unterföhring und/oder St. Emmeram verlängert werden?

Eine Tramstrecke auf dem Frankfurter Ring in Richtung Studentenstadt und dann weiter über St. Emmeram ins Stadtentwicklungsgebiet Nordost sowie nach Unterföhring ist im Stadtratsbeschluss „Zwischenbericht Nahverkehrsplan“ vom 03.03.2021 bereits enthalten. Die Untersuchungen hierzu sollen in den nächsten Jahren vertieft werden.

Könnte eine Tramverbindung vom Kieferngarten über Am Hart und OEZ zum Westfriedhof Sinn machen?

Eine Tramerschließung über den Frankfurter Ring von St. Emmeram – Studentenstadt über OEZ und Westfriedhof bis Nymphenburg/Gern ist Bestandteil des Stadtratsbeschlusses „Zwischenbericht Nahverkehrsplan“ vom 03.03.2021 und Gegenstand weiterer Untersuchungen.

Gibt es eine Verknüpfung zum "Lerchenauer Feld"?

Derzeit laufen Untersuchungen zur Tram Y-Nord, welche im Nordwesten das Gebiet Feldmoching/Lerchenauer Feld erschließen könnte. Von dort aus ist eine direkte Verbindung über die Tram Münchner Norden Richtung Bayernkaserne möglich.

Wo verläuft die Tram im Bereich des neuen FIZ, wenn sie eines Tages zur Hochschule München verlängert wird?

In den aktuellen Planungen verläuft die Strecke nördlich des FIZ im Bereich des so genannten Nachbarschaftsgartens.

Wäre es möglich, die neue Linie 24 bis zum Hasenbergl zu führen?

Der Stadtrat hat am 03.03.2012 mit dem „Zwischenbericht Nahverkehrsplan“ die Planungen der Tram Y-Nord in Richtung Nordwesten nach Feldmoching beschlossen. Eine direkte Tram-Anbindung bis zum Hasenbergl ist derzeit allerdings nicht vorgesehen.

Ist eine Verlängerung der Linie 27 vom Petuelring zum U-Bahnhof Am Hart im Gespräch?

Die Verlängerung der Linie 27 RIchtung Am Hart ist im Nahverkehrsplan der Landeshauptstadt München als Teil der Tram Y-Nord enthalten. Die Planungen hierzu werden aufgenommen.

Kommt eine Durchbindung der Tram 28 vom Scheidplatz nach Norden in Betracht?

Eine Durchbindung der Tram 28 ist zum aktuellen Planungsstand nicht vorgesehen. Bei einer entsprechenden Nachfrageentwicklung und daraus resultierendem Verstärkungsbedarf ist eine Verlängerung der Tram 28 in Richtung Schwabing Nord jedoch eine Option.

Warum werden die heute am Scheidplatz endenden Linien nicht einfach Richtung Bayernkaserne verlängert?

Die Durchbindung einer Linie vom Scheidplatz nach Schwabing Nord ist Bestandteil der aktuellen Planungen. Bei entsprechender Nachfrageentwicklung und daraus entstehendem Verdichtungsbedarf ist die Durchbindung einer weiteren Linie vom Scheidplatz eine Option. Eine Verlängerung von Schwabing Nord über Münchner Freiheit, Giselastraße und Elisabethplatz in die Innenstadt könnte mit der Tram-Erschließung der Leopoldstraße (Projekt Tram Nordtangente) realisiert werden.

Ist auch eine Tram Richtung Feldmoching geplant?

Die so genannte Tram Y-Nord soll näher untersucht werden. Die Trasse verzweigt sich im Norden in Form eines Y. Nach Nordwesten ginge es in ein mögliches Stadtentwicklungsgebiet Nord (Raum Feldmoching/Lerchenauer Feld). Nach Osten könnten die Züge Richtung Am Hart fahren. In Verbindung mit der Tram Münchner Norden würde die Linie auch Richtung Bayernkaserne führen – mit direktem Anschluss an die verlängerte Tram 23 zur Münchner Freiheit. Zusätzlich könnte die Y-Tram insbesondere die nachfragestarke U-Bahnlinie U2 entlasten und die nördliche Schleißheimer Straße hochwertig erschließen.

Informationsveranstaltung vom 28.01.2021

Hier können Sie den ungekürzten Mitschnitt der öffentlichen Informationsveranstaltung vom 28.01.2021 zum ÖPNV-Projekt "Tram Münchner Norden" ansehen. Der Schwerpunkt lag auf der Verlängerung der Tram 23 (über die Tram 24 hatte der Stadtrat zum Zeitpunkt der Sendung noch nicht entschieden). Die Projektverantwortlichen präsentieren den Planungsstand und beantworteten Fragen.

 

Eckdaten

  • Verlängerung der Linie 23 von Schwabing Nord bis Am Hart
  • Linie 24 von Am Hart bis Kieferngarten
  • Streckenlänge ca. 5,7 km
  • voraussichtlich 12 Haltestellen
  • Brückenbauwerk über den DB-Nordring

Kontakt

Für Fragen oder Anregungen im Zusammenhang mit der Tram Münchner Norden, wenden Sie sich bitte an den MVG Kundendialog unter kundendialog@mvg.de – wir bemühen uns, Ihre Frage schnellstmöglich zu beantworten.